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Je weiter Sie vom Fernseher entfernt sind, desto größer sollte die Bildschirmdiagonale sein.

Plasma, LED oder LCD: den passenden Fernseher finden

Die Zeit der Röhrenbildschirme ist vorbei. Heute soll ein Fernseher flach und energiesparend, das Bild scharf und kontrastreich sein. Sie haben die Wahl zwischen Plasma-, LED- und LCD-Geräten, die jeweils individuelle Vorteile bieten. Damit Ihre Erwartungen erfüllt werden, lesen Sie diese Tipps.

Beim Fernseher kommt es auf mehr als die Größe an. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Technologien, Bildschirmeigenschaften und Funktionen. Nicht zuletzt sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten: Wenn Sie oft fernsehen, wirkt sich ein sparsames Modell deutlich auf Ihre Stromrechnung aus. Fernseher mit dem niedrigsten Verbrauch erhalten das Energie-Label A+++.

So groß soll der Fernseher sein

Der Abstand, den Sie zu Ihrem Fernseher einhalten, bestimmt dessen Größe. Je näher Sie davor sitzen, desto kleiner wählen Sie das Gerät. Als Faustregel gilt: Die Bildschirmdiagonale sollte rund ein Drittel des Abstands zum Fernseher betragen. Bei 80 Zentimetern Diagonale sitzen Sie beispielsweise etwa 2,40 Meter von einem hochauflösenden Fernseher entfernt. Geräte mit Standardauflösung stellen Sie bis zu einen Meter weiter weg.

Vorteile der verschiedenen Technologien

Hersteller unterscheiden Fernseher mit LCD- oder LED-Technologie und Plasma-Bildschirme. Ein Plasma-Fernseher generiert das Bild aus tausenden kleinen Punkten, die durch ein Leuchtmittel erzeugt werden. Die Technologie punktet durch klare Farben und scharfe Konturen. Vor allem in dunkler Umgebung ist das Bild besonders gut. Nachteile von Plasma-Fernsehern: Sie verbrauchen viel Strom und sind relativ schwer.

LCD- und LED-Fernseher funktionieren anders: Beim LCD-Gerät erzeugen Flüssigkeitskristalle das Bild. Solche Modelle eignen sich, wenn Sie oft bei Tageslicht fernsehen. Die LED-Technologie dagegen arbeitet mit Leuchtdioden, die entweder vollflächig an der Rückwand des Fernsehers oder nur seitlich sitzen. Hersteller unterscheiden daher zwischen „Full-LED-TV“ und „Edge-LED-TV“. Beide Technologien verbrauchen wesentlich weniger Strom als ein Plasma-Fernseher. Das Bild wirkt sehr hell und reflexionsarm, die Farben sind brillant. Ein weiterer Pluspunkt ist die extrem flache Bauweise der Geräte. Sie sind zudem ideal für den Betrieb mit Spielekonsolen geeignet.

Die Bildqualität des Fernsehers

Wenn Sie die Wahl zwischen einem Fernseher mit Standardqualität (SDTV) und einem hochauflösenden Ausstrahlungsverfahren (HDTV) haben, entscheiden Sie sich für Letzteren: Die Bildqualität bei einem solchen Modell ist wesentlich besser. Damit das Bild nicht flimmert, sollte Ihr Gerät mindestens eine Bildwiederholungsrate von 100 Hertz (Hz) aufweisen. Für schnelle Bildfolgen eignen sich Fernseher mit 300 Hz. Achten Sie aber auch auf die Reaktionszeit: Diese sollte unter acht Millisekunden liegen, um Nachzieheffekte und ungleichmäßige Bildabläufe zu vermeiden.

Abkürzungen und ihre Bedeutung

  • HDMI: Über diesen Anschluss verbinden Sie Geräte wie Blu-Ray- oder DVD-Player und Spielekonsole mit dem Fernseher. Im Idealfall verfügt Ihr Fernseher über mehrere Anschlüsse, so sparen Sie sich das Umstöpseln.
  • USB: Hat der Fernseher einen USB-Anschluss, können Sie zum Beispiel Speichersticks, externe Festplatten oder Tastaturen anschließen.
  • LAN/WLAN: Über diese Funktion verbinden Sie Ihren Fernseher mit dem Router und können so das Internet nutzen oder auf andere Geräte zugreifen.
  • SCART: Haben Sie einen älteren Videorekorder oder eine Kamera, sollte der Fernseher über eine SCART-Buchse verfügen, an der Sie das Zubehör anschließen können. Auch manche Spielekonsolen benötigen einen SCART-Anschluss.

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