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Geteiltes Echo: Oliver Pocher als Graf Stauffenberg.

Übers Ziel hinausgepochert

Oliver Pocher parodierte Stauffenberg und muss dafür heftige Kritik des Rundfunkrates einstecken.

Oliver Pocher muss ganz schön einstecken dieser Tage. Seine Stauffenberg-Parodie, die ebenso eine auf Tom Cruise sein könnte (hier das Video), veranlasst Mitglieder des SWR-Rundfunkrates dazu, Pocher überdeutlich und öffentlich zu kritisieren.

Die Frage ist doch, wie weit Satire gehen darf und wie gut sie gemacht ist. Schlussendlich ist sie immer Geschmackssache - genau wie Pocher. Spiegel Online schreibt über die Kritik am Nachwuchs-Komiker und Welt Online berichtet, dass ARD-Programmdirektor Volker Herres Pocher in Schutz nimmt. Weiter gibt die Welt in einem Kommentar zu verstehen, dass sie nicht viel von der Kritik und den Kritikern hält. Auch die taz schließt sich mit einem Kommentar an und springt Pocher bei.

Das Blog Wimmerkiste hingegen geht Oliver Pocher an. Harald Schmidt hätte die bessere Parodie abgeliefert, schreibt der Autor. Anders reagierte Westropolis und nimmt den jungen Moderator gegen den bösen Rundfunkrat in Schutz.

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