Alle Altersgruppen sind dabei

"Pokémon Go"-Fieber: So viele Deutsche sind schon infiziert

Berlin - Die ganze Welt jagt Pokemons. Auch in Deutschland sieht man überall Menschen ins Smartphone versenkt. Und es sind nicht nur die jungen, die dem Spiel verfallen sind.

Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland spielen einer Umfrage zufolge Pokémon Go. 7,7 Millionen haben die Monsterjagd-App heruntergeladen, 7,1 Millionen nutzten sie vergangene Woche noch, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov am Freitag mitteilte. Viele Spieler, rund 40 Prozent, sind demnach 18 bis 24 Jahre alt - mehr als ein Drittel (35 Prozent) sind aber bereits über 35.

Jeder fünfte, der die App heruntergeladen hat, hat auch schon Geld für In-App-Käufe wie Pokémon-Münzen ausgegeben, wie die YouGov-Umfrage ergab. Jeder Zweite gebe dabei zwischen einem und 20 Euro aus, jeder Vierte zwischen 20 und 60 Euro und jeder Zehnte sogar über 100 Euro.

YouGov-Daten aus den USA zeigen ähnliche Werte: Dort spielen knapp 31 Millionen Menschen Pokémon Go, mehr als zehn Millionen von ihnen gaben Geld für In-App-Käufe aus. In den USA gebe es "deutlich" mehr Nutzer in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen als in Deutschland, erklärte YouGov.

Pokémon Go animiert die Spieler, mit ihrem Smartphone durch die Gegend zu laufen und in der "echten Welt" versteckte Pokémon-Figuren einzufangen. Die kleinen Monster können gesammelt und für Kämpfe trainiert werden. Mittlerweile hat der Hype solche Ausmaße angenommen, dass einige Firmen ihren Mitarbeitern die Monsterjagd bereits verboten haben.

Pokémon No-Go: Was darf ich, was nicht?

afp

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Whatsapp-Ortungs-Funktion: So sieht man, wo die Freunde gerade sind
München - Eine neue Testversion von WhatsApp ermöglicht es, seine Freunde in Echtzeit zu Orten. Kommt das Update bald auch nach Deutschland? 
Whatsapp-Ortungs-Funktion: So sieht man, wo die Freunde gerade sind
Google: Härter gegen Fake News in Suchergebnissen 
Mountain View - Google setzt nun beim Kampf gegen Fake News auf menschliche Hilfe. Den eigentlichen Job soll aber der Algorithmus erledigen.
Google: Härter gegen Fake News in Suchergebnissen 
„Wikipedia“ gegen Fake News geplant
London - Wikipedia-Gründer Jimmy Wales will mit einer neuen Nachrichtenplattform den Kampf gegen gefälschte Nachrichten im Netz aufnehmen.
„Wikipedia“ gegen Fake News geplant
Facebook darf keine deutschen WhatsApp-Nutzerdaten erheben
Hamburg - Facebook darf nach einem Gerichtsbeschluss weiterhin keine Daten deutscher Nutzer des Kurzmitteilungsdienstes WhatsApp nutzen. Bereits erhobene Daten bleiben …
Facebook darf keine deutschen WhatsApp-Nutzerdaten erheben

Kommentare