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Weiter auf der Flucht: Regisseur Roman Polanski.

Polanskis Flucht geht nach 32 Jahren weiter

Er ist einer der renommiertesten Regisseure der Welt und seit 32 Jahren auf der Flucht. Roman Polanskis Vergewaltigungs-Prozess geht jetzt in die nächste Runde.

Vor 32 Jahren soll der Regisseur Roman Polanski mit einem 13-jährigen Mädchen geschlafen haben. Er saß in Untersuchungshaft und flüchtete aus Angst vor einer Gefängnisstrafe vom Kontinent. Weil ihm in Amerika die Verhaftung droht, hat der Oscar-Preisträger die USA seit über drei Jahrzehnten nicht betreten.

Jetzt ist der 75-jährige gebürtige Pole mit seinem Antrag gescheitert, das Verfahren einzustellen. Solange er flüchtig ist, könne darüber nicht entschieden werden, schreibt das Magazin Stern. Bis zum 7. Mai hat Polanski Zeit, vor dem Gericht in Los Angeles zu erscheinen - in dem Land, das er seit 1978 nicht mehr betreten hat. Das Nachrichtenportal von MSN fasst die Fakten in einem Video zusammen.

Schon zurvor hatte Roman Polanski, der mit seiner Frau in Frankreich lebt, einen Antrag gestellt, das Verfahren von Los Angeles nach Europa zu verlegen, schreibt die Süddeutsche. Grund: In der Stadt der Engel habe man Vorurteile gegenüber dem Regisseur. Er scheiterte. Dabei sah es vor kurzem noch gut für ihn aus, schreibt die Zeit.

Nun sieht es so aus, als ob der Regisseur von Film-Meilensteinen wie Chinatown und Der Pianist nie wieder die USA betreten kann. Dabei ist dort auch seine von Charles Mansons Anhängern ermordete Ehefrau Sharon Tate begraben. Die Vorwürfe gegen ihn hat Roman Polanski nun in einem Film verarbeitet, der "Wanted and Desired" heißt - hier der Trailer. Warum der Titel? In Amerika wird er gesucht, er ist wanted, in Frankreich wird er begehrt.

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