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Kämpferischer Avatar: Metin 2 ist ein Online-Spiel.

Diebstahl: Polizei ermittelt im Online-Spiel

Ein 45-jähriger Bochumer erstattet Anzeige, weil er bestohlen wurde. Die Diebe klauten seiner Figur in einem Onlinespiel die Ausrüstung.

Online-Räuber haben einen 45-jährigen Bochumer bestohlen. Tatort: Das Online-Spiel Metin 2. Beute: Himmelstränenband, Phönixschuhe, ein Siamesenmesser und sieben Millionen Yang.

Im realen Leben hat die Ausrüstung einen Wert von fast 1000 Euro. Die hatte der Spieler im Laufe von zwei Jahren für seinen Avatar ausgegeben, schreiben die Ruhrnachrichten.

Am 24. Januar war die Welt für den Bochumer noch in Ordnung. Beim nächsten Einloggen am Samstag, 25., sah er seine Ninja-Figur bar jeder Ausrüstung.

Beim Spielehersteller erreichte er niemanden, also ging er zur Polizei. Er hatte Glück: Laut Pressemitteilung der Polizei traf er dort auf "einen Insider", der ihm nun helfen wird. Die Betreiberfirma wurde angesprochen. Jetzt wird geklärt, ob der Server gehackt wurde.

In Deutschland hat es bisher noch keine Verurteilungen wegen Online-Diebstahls gegeben. In Ländern wie Japan und Südkorea gab es das schon vereinzelt. Mehr Strafen für solche Delikte wünscht sich die Enisa. Die EU-Organisation hat Ende 2008 einen Bericht über wachsende Kriminalität in Onlinespielen veröffentlicht. Die Zeiten, in denen man spöttisches Lächeln erntet, wenn man einen virtuellen Diebstahl anzeigen will, sind offensichtlich vorbei.

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