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Ein glückliches Paar? Richard Timney und Jacqui Smith auf einem Bild von 1997.

Porno-Rechnung: Britische Ministerin in Politik- und Ehekrise

Weil die britische Innenministerin ihre Fernsehgebühr über die Spesen abrechnen wollte, ist sie nun Ziel von Lästereien. Auf der Rechnung standen auch zwei Pornos.

Jacqui Smiths private Fernsehrechnung wird zum peinlichen Politikum. Nicht nur, weil Kritiker fordern, die Spesenabrechnung neu zu ordnen, sondern weil sich die Diskutanten an einem äußerst delikaten Fall abarbeiten.

Die britische Innenministerin hatte versehentlich mit ihrer Internetrechnung auch die fürs Fernsehen auf die Spesenliste gesetzt - und damit zwei Pornofilme, für die sie sich am Sonntag rechtfertigen sollte. Gesehen hatte die Smiths Berater Richard Timney, der auch ihr Ehemann ist. Spiegel Online berichtet über den Vorfall und die politischen Diskussionen, die er ausgelöst hat.

Nach öffentlichen Entschuldigungen haben Timney und Smith politisch das Gröbste beinahe ausgestanden. Privat fängt der Ärger jedoch erst an, berichten die britischen Boulevardzeitungen. Mit versteinerter Miene sah man Jacqui Smith am Sonntagabend in der Öffentlichkeit, schreibt die Sun. Ein Angehöriger des Paars sagte gegenüber dem Daily Mirror: "Auf einer Wut-Skala von eins bis zehn hat sie eine 55."

Künftig wird Jacqui Smith wohl genauer auf ihre Abrechnung schauen. Denn schon öfter stand die Innenministerin für ihre laxe Spesenmoral in der Kritik. Eine Zweitwohnung in London, die eigentlich ihrer Schwester gehört und ihre komplette Wohnungseinrichtung wollte Smith gezahlt kriegen, weiß die Daily Mail. Sogar den Pfennigbetrag für einen Badewannenstöpsel soll sie als Spesenkosten aufgelistet haben.

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