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Das Porsche 911-er Cabrio rutschte unter die Mittelleitplanke, der Testfahrer starb an der Unfallstelle.

Porsche-Testfahrer verunglückt tödlich

Auf der A5 verunglückte am Freitag ein Porsche-Testfahrer. Die Autobahn ist als Teststrecke beliebt. Es ist nicht der erste Unfall zwischen Frankfurt und Karlsruhe.

Am frühen Freitagmorgen verünglückte ein 51-jähriger Testfahrer, der für Porsche unterwegs war, auf der A5 bei Darmstadt. Andere Menschen kamen nicht zu Schaden.

In der Nacht gegen drei Uhr waren zwei Testfahrer für Porsche auf der A5 unterwegs, schreibt Bild. Der Testfahrer im Erlkönig des Porsche 911-Cabrio fuhr vorneweg, ein Testfahrer in einem Porsche Panamera, der im Herbst auf den Markt kommen soll, hinterher. Es handelte sich nicht um einen Geschwindigkeitstest, sondern um einen sogenannten Straßendauerlauftest, schreibt der Focus. Dabei werden neue Komponenten unter realen Bedingungen getestet.

Unfälle der vergangenen Jahre

In den vergangenen Jahren gab es einige Aufsehen erregende Unfälle mit Testfahrern und Erlkönigen. Zu trauriger Berühmtheit brachte es ein Unfall 2003 ebenfalls auf der A5 Richtung Süden bei Karlsruhe. Ein Mercedes-Versuchsingenieur raste von hinten auf eine 21-jährige Mutter zu, die mit ihrem zweijährigen Kind unterwegs war. Sie verriss das Lenkrad, beide starben. FAZ.net berichtet, der Ingenieur wurde wegen fahrlässiger Tötung zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Berufungsverfahren wurde das Urteil gemildert und auf ein Jahr auf Bewährung festgelegt, schreibt Focus.

Kurze Zeit später, im Februar 2005, rutschte ein Mercedes-Testfahrer in Schweden auf dem Weg zu einer Teststrecke von der schneeglatten Fahrbahn und erfasste eine Frau, Mutter von zwei Kinder. Sie war auf der Stelle tot, schreibt das Hamburger Abendblatt.

Rennfahrer Bernd Rosemeyer

1938 verunglückte Bernd Rosemeyer ebenfalls auf der heutigen A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt. Er fuhr damals eine Rekordfahrt, ein beliebtes Kräftemessen der großen Autohersteller. Bei Tempo 440 wurde dem Rennfahrer eine Windböe zum Verhängnis, schreibt der Hessische Rundfunk in einem Spezial.

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