Praxisnahes Forschen zahlt sich aus

- Die Fachhochschule München (FHM) wird stärker als alle anderen bayerischen Fachhochschulen vom Bundesforschungsministerium (BMBF) gefördert. Denn sie hat bayernweit die meisten Projekte in dem so genannten FH3-Programm zu verzeichnen. Das Programm dient dazu, die Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Unternehmen und der Forschung an den Fachhochschulen zu stärken.

<P>Seit April diesen Jahres werden nun insgesamt vier der bundesweit 57 geförderten FH-Foschungsvorhaben von der FH München gestellt. Eines dieser Projekte steht unter der Leitung von Professor Otto Parzhuber. Das Projekt des ehemaligen Verkehrstechnikers, der eine Fördersumme von gut 90 000 Euro erhalten hat, läuft seit eineinhalb Jahren. Damals noch in dem so genannten AiF-Förderprogramm des BMBF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung), aus dem auch FH3 finanziert wird. <BR><BR>Professor Parzhuber, der seit 1997 an der FHM lehrt, entwickelte eine Hardwareplattform und Navigationsalgorithmen für kleine Roboter.<BR>"Wir vernetzen Roboter miteinander", berichtet Professor Parzhuber, "damit sie später einmal in eingestürzten Gebäuden eingesetzt werden können. Die Roboter kommunizieren miteinander und tauschen Datenpakete miteinander aus oder mit einem Computer. Die Daten erhalten sie von einer Kamera, die die Umgebung aufnimmt."<BR><BR>Parzhuber resümiert: "Es macht einfach mehr Spaß, wenn genug Geld zum Arbeiten vorhanden ist." Auch die Studenten sollen es genossen haben, bei diesem Projekt mit gearbeitet zu haben. "Wir sind ja keine Uni und daher ist es schwieriger Forschung umzusetzen. Das Projekt war eine Möglichkeit dazu", meint Professor Parzhuber. <BR><BR>Am 1. Juni wird der Ingenieur zusammen mit Professor Roths, der ebenfalls ein FH3-Projekt sein Eigen nennt, zum 12. Innovationstag der AiF nach Berlin fahren. Die Projekte werden dort dem BMBF präsentiert.<BR></P><P><BR> </P>

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