Professioneller Rat bei Problemen immer mehr gefragt

- Bei persönlichen oder familiären Problemen nehmen immer mehr junge Leute professionellen Rat in Anspruch. 289 600 Menschen unter 27 Jahren haben im vergangenen Jahr eine Jugend-, Sucht-, Erziehungs- oder Familienberatungsstelle aufgesucht.

<P>Wiesbaden - Das waren knapp drei Prozent mehr als 2001. Seit Beginn der Statistik im Jahr 1991 sei die Zahl der Hilfesuchenden stetig gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Rund 59 Prozent waren Schulkinder (6 bis 14 Jahre). Im Mittelpunkt jeder fünften Beratung stand ein 6- bis 8-Jähriger.</P><P><BR>Beziehungsprobleme wurden am häufigsten (40 Prozent) als Grund für die Suche nach professioneller Unterstützung angegeben. Entwicklungsauffälligkeiten oder Schul- und Ausbildungsprobleme nannten jeweils 27 Prozent. Die Trennung der Eltern war der Grund gut jeder fünften Beratung. In fast 9700 oder drei Prozent der Fälle wurde Rat gesucht, weil es Anzeichen für sexuellen Missbrauch gab.</P><P><BR>In gut zwei Dritteln der Fälle nahm die Mutter Kontakt zur Beratungsstelle auf, sieben Prozent der jungen Menschen suchten aus eigener Initiative Unterstützung. Etwa jede vierte Hilfe wurde von beiden Eltern, dem Vater allein oder einem sozialen Dienst angeregt. <BR></P>

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