Programmierbares Geld

- Mit elektronischem Bargeld bezahlen und dabei völlig anonym bleiben: "Programmable Banknotes" nennt Michael Pramateftakis das System, das er für seine Dotorarbeit am Lehrstuhl für Datenverarbeitung der TU München entwickelt hat. Es bietet eine elektronische Alternative zu Bargeld. Die konventionelle Methode für den Austausch von Bargeld wird dabei möglichst exakt elektronisch modelliert.

Vorteil gegenüber Zahlungssystemen wie Kreditkarten oder EC-Karten: völlige Anonymität des Benutzers. Die Einzelheiten der Transaktion bleiben unbekannt. Außerdem können elektronische Bargeldtransaktionen direkt zwischen Personen durchgeführt werden, ohne Zwischenschaltung einer Bank oder Netzverbindung. Chipkarten übernehmen die Rolle von konventionellen Banknoten und Münzen. Jeder Benutzer ist mit einem elektronischen Geldbeutel ausgestattet, in den werden die Banknotenkarten eingeführt und mit Geld be- oder entladen.

Die Chipkarten werden nicht als Geldbeutel verwendet, sie dienen nur als Medium für die Geldübertragung. Der Sender lädt eine leere Banknotenkarte in seinem Geldbeutel auf und übergibt die geladene Karte an den Empfänger. Der kann die Karte in seinen Geldbeutel stecken und entladen, das Geld steht sofort wieder zur Verfügung. Ein Sicherheitsvorteil, denn Banknotenkarten wie Geldbeutel sind manipulationssicher (durch kryptographische Authentifikation). Integriert werden könnte der Geldbeutel künftig in einem Mobilfunktelefon, so der Erfinder. Möglich sind auch Online- Transaktionen.

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