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Der Held in Prototype 2 heißt dieses Mal nicht Alex Mercer sondern James Heller,

Prototype 2: Gleiches Spiel, anderer Charakter?

München - Im ersten Teil des in Deutschland indizierten Spiels Prototype schlug man sich als Alex Mercer durch das von Mutanten verseuchte New York. Im Nachfolger macht man dasselbe – nur unter anderem Namen. Zum Test:

Story

14 Monate sind ins Land gezogen, seitdem New York sich nach einem Biowaffen-Experiment von der pulsierenden Metropole in ein alptraumhaftes Kriegsgebiet verwandelt hat. Stichwort: Blacklight-Verschwörung. Der vermeintlich Schuldige an der Mutanten-Katastrophe ist aber Alex Mercer, der Held des ersten Teils. Der Spieler tritt als Sgt. James Heller in das Geschehen – ein verdienter Veteran, dessen Leben durch Blacklight Virus zerstört wurde. Nachdem seine Frau und Tochter durch die Seuche dahingerafft wurden, meldet sich Heller freiwillig zum militärischen Einsatz, der das Virus davon abhalten soll, sich über die Grenzen von NYZ auszubreiten.

Screenshots aus Prototype 2

Screenshots aus Prototype 2

Er hält Mercer für die Wurzel allen Übels und tritt ihm sogar von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Mit einem Messer bewaffnet, versucht er, den Supermutanten zu erstechen. Erwartungsgemäß geht der Schuss nach hinten los. Mercer verpasst Heller eine fette Infektion mit dem Blacklight-Virus, das dem Soldaten dieselben Kräfte wie dem Helden des ersten Prototype-Teils verpasst.

Schnell merkt Heller, dass er auch seinem Auftraggeber – nämlich der Regierung – nicht trauen kann. Der verhasste Mercer hingegen scheint sich zu seinem Verbündeten zu entwickeln. Als Hellers enzig verlässlicher Verbündeter zeigt sich ein katholischer Priester, der ebenfalls gegen die Biowaffen-Verschwörung vorgehen will. Wie das alles schließlich ausgeht erfährt man im Verlauf der Story.

Gameplay

Prototype 2 wandelt komplett in den Pfaden, die bereits Teil Eins vorgezeichnet hat. Man bekommt von seinen Verbündeten Missionen, die es zu erfüllen gilt. Man absorbiert Gegner, um deren Erinnerungen aufzunehmen und so die Blacklight-Verschwörung aufzudecken. Durch möglichst viele Kills und erfüllte Missionen erhält man Evolutions-Punkte, die man in Mutationen investiert. Zwischendurch muss man in Armee-Basen eindringen, indem man die Form eines ranghohen Soldaten annimmt. Und nicht zu vergessen: Die obligatorischen Boss-Gegner, die zwischendurch immer wieder auftauchen. Die einzige Neuerung, so ist man schnell versucht zu behaupten, ist die Person James Heller.

In Sachen Spielspaß macht Prototype 2 sogar noch mehr Spaß als der Vorgänger. Es verschafft einem ein erhebendes Gefühl, auf Wolkenkratzer zu rennen, durch die New Yorker Luft zu gleiten, und mit Karacho zwischen den Gegnern auf dem Asphalt zu landen. Das Kampfsystem macht vor allem durch Hellers coole Mutanten-Kräfte Spaß. Er wechselt im Handumdrehen zwischen verschiedenen Formwandler-Waffen wie den neuen, Trauma verursachenden Ranken, den scharfen Klauen oder dem Klingenarm. Im Mutations-Arsenal sind aber auch andere coole Waffen wie Hammer und Peitschenfaust. Die Möglichkeit, Hellers Kräfte immer weiterzuentwickeln und somit immer mehr Chaos und Zerstörung anzurichten, fesselt den Spieler für lange, lange Zeit vor die Konsole.

Wer sich nun fragt, warum das Spiel in Deutschland erscheinen konnte, nachdem der erste Teil auf dem Index landete: „Prototype 2“ ist erscheint bei uns nur in einer gekürzten Version, in der verschiedene Splatter-Effekte entfernt wurden.

Fazit

Große Neuerungen im Vergleich zum ersten Teil sollte man wirklich nicht erwarten. Aber in Sachen Spielspaß übertrifft Prototype 2 seinen Vorgänger um Längen. Und das ist doch wirklich ein gewichtiges Kaufargument! Grafisch macht das Spiel sehr viel her. Die neuen Waffen und Combos sind extrem cool. An diesem Spiel werden Action-Fans lange Zeit ihre Freude haben. Zusammenfassend kann man sagen: Anderer Charakter - besseres Spiel! 

Genre: Action

Hersteller: Radical Entertainment für Activision

Für: Playstation 3 und Xbox 360

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren

fro

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