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Über 8.500 Ausgaben stehen derzeit zur Auswahl: Das Flatrate-Portal "Readly" stellt Magazininhalte gegen eine monatliche Gebühr zur Verfügung. Am Montag startete der Dienst in Deutschland.

Neuer "digitaler Kiosk"

Magazin-Flatrate: "Readly" startet in Deutschland

München - Das neue Streaming-Portal "Readly" ist in Deutschland gestartet. Ähnlich wie die Musik-App "Spotify" will das Programm Inhalte gegen Flatrate-Bezahlung anbieten. Statt um Musik geht es dabei um Magazinartikel.

Nach Musikstreaming-Plattformen wie Spotify und diversen Film-Streaming-Apps gibt es nun eine Anwendung für den Flatrate-Konsum von Magazininhalten: "Readly" startete am Montag in Deutschland. Für 9,90 Euro pro Monat bietet die Plattform Magazininhalte von Bauer Media, der Funke Mediengruppe, des IT-Verlags IDG und des Vice-Magazins an. Die Zahl der Verleger und Magazintitel soll in Zukunft stetig steigen, so die Macher. "Readly gibt Ihnen derzeit Zugriff auf 8.617 Ausgaben." Insgesamt 706 Zeitschriften inklusive ältere Ausgaben biete der Dienst seinen Abonnenten derzeit an, so heißt es auf der Plattform.

Die Funktionsweise des Dienstes orientiert sich am Musikstreaming-Portal Spotify. Auch hier zahlen Nutzer eine monatliche Gebühr für unbegrenzten Musikkonsum. Bei "Readly" stellen Verlage ihre Druck-PDFs zur Verfügung, die das Programm dann für die Flatrate-Leser aufbereitet. Der Erlös hängt davon ab, wie häufig ein Titel gelesen wird. Verleger erhalten darüber hinaus Leseranalysen zur Nutzung ihrer Inhalte und Magazine. Das berichtet das Online-Portal meedia.de.

Im Frühjahr 2013 war "Readly" bereits in Schweden gestartet. Auch in den USA und Großbritannien gibt es die Plattform bereits. Deutschland ist das vierte Land, in dem "Readly" an den Start geht.

vin

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