+
Festplatten sind sensible. Wer seine Daten sichern möchte, sollte sie zusätzlich woanders speichern. Foto: Franziska Kraufmann

Regelmäßige Datensicherung schützt vor Totalverlust

Ist die Festplatte kaputt oder der Rechner verschwunden, ist Datenrettung teuer bis unmöglich. Wohl dem, der regelmäßig Backups macht. Mit den integrierten Lösungen von Windows und Mac geht das sogar ziemlich komfortabel.

Göttingen (dpa/tmn) - Ist die Festplatte kaputt, können Experten meist noch einen Teil der gespeicherten Daten retten. Das kostet allerdings Zeit und Geld. Wer regelmäßig den Inhalt seiner Festplatte sichert, spart im Fall der Fälle also Kosten und Nerven.

Praktischerweise haben die beiden großen Betriebssysteme Windows und Max OS-X brauchbare Lösungen zur Datensicherung integriert, berichtet das Telekommunikationsportal "teltarif.de". Mit beiden ist eine Sicherung aller Daten per Knopfdruck möglich. Das lästige Kopieren und Aktualisieren von Sicherungsordnern können sich Nutzer mit ihnen sparen.

Windows versteckt seine Datensicherung ein wenig. Sie wird in der Systemsteuerung unter "Sichern und Wiederherstellen" aktiviert. Apple nennt die Funktion "Time Machine". Einmal eingerichtet, sichern beide Programme die Daten entweder per Mausklick oder auch in festgelegten Abständen. Eine praktische Nebenfunktion von Apples Time Machine sind die Systemabbilder. Wer regelmäßig seine Daten mit dem Programm sichert, kann an bestimmte Tage zurückspringen, dort Daten sichern, und anschließend den Rechner wieder auf den Tageszustand zurücksetzen.

Für die Datensicherung nutzt man am besten externe Festplatten, vorzugsweise solche mit USB-3.0-Anschluss. Mit ihnen werden die Daten schneller vom Rechner auf die Platte übertragen als mit dem älteren USB 2.0 - sofern auch der Computer den schnelleren Standard unterstützt. Die Sicherungsfestplatte sollte mindestens die gleiche Kapazität haben wie das im Rechner eingebaute Modell.

Eine andere Lösung zur Speicherung von Daten sind Cloudspeicher im Netz. Sie haben den Vorteil, dass in der Regel von überall auf sie zugegriffen werden kann. Johannes Michel von "teltarif.de" rät zu Anbietern aus Deutschland - aus Datenschutzgründen. Wer große Datenmengen speichern will, muss bei Cloudspeichern allerdings entweder Geduld mitbringen oder einen Internetanschluss mit schnellem Upload haben. Mit einem normalen DSL-Anschluss dauert das Speichern mehrerer Gigabytes schnell einige Stunden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Windows-Passwörter erneuern
Experten empfehlen, das Systempasswort für den Rechner regelmäßig zu ändern. Auf Wunsch kann Windows 10 einen daran erinnern.
Windows-Passwörter erneuern
Netflix startet mit interaktiven Inhalten
Der US-Streaming-Dienst Netflix bietet nun auch interaktive Filminhalte an. Nutzer können selbst entscheiden, wie die Handlung einer Geschichte weitergeht.
Netflix startet mit interaktiven Inhalten
Sega bringt Mega-Drive-Klassiker auf Smartphones
Sonic flitzt nun auch auf dem Smartphone in Retromanier von links nach rechts auf der Jagd nach goldenen Ringen. Mit der Sammlung Sega Forever bringt der Konsolenpionier …
Sega bringt Mega-Drive-Klassiker auf Smartphones
Von Washington bis Trump: US-Präsidenten auf einen Blick
Washington? Bush? Obama? Wann regierten die nochmal? Für Wissbegierige gibt es das perfekte Nachschlagewerk mit Lebensläufen im Internet.
Von Washington bis Trump: US-Präsidenten auf einen Blick

Kommentare