Regierung will Schutz vor Hacker-Angriffen verbessern

Berlin - Die Regierung will den Schutz vor Hacker-Angriffen gegen Computersysteme in Bundesbehörden und strategisch wichtigen Wirtschaftsbereichen erhöhen. Das Kabinett verabschiedete in Berlin die weitere Umsetzung der bereits 2005 beschlossenen nationalen Schutzstrategie für Informationstechnik (IT).

Deutschland sei als moderner Industriestaat sehr verwundbar, sagte Innenstaatssekretär August Hanning. IT-Einbrüche gehörten zum Instrumentarium moderner ausländischer Geheimdienste. Zuletzt hatten Hacker-Attacken aus China auf deutsche Regierungscomputer für Unruhe gesorgt.

Hanning sagte, Staat und Wirtschaft müssten gemeinsam gefährdete Infrastrukturen schützen. Um Bereiche wie Telekommunikation, Energie, Verkehr oder Banken optimal abzuschirmen, arbeitet der Bund eng mit Unternehmen und Branchenverbänden zusammen. Für den Schutz seiner eigenen IT-Systeme gibt der Bund jährlich rund 70 Millionen Euro aus. Jetzt soll in allen 400 Bundesbehörden ein einheitlich hohes Sicherheitsniveau dauerhaft gewährleistet werden.

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