+
Posten am Strand kann teuer werden. Vor allem, wenn man seine freien Tage außerhalb der EU verbringt. Foto: Daniel Naupold

Roamingkosten vor der Abreise in den Osterurlaub prüfen

Wer die EU verlässt, muss sich auf hohe Roamingkosten einstellen. Deswegen lohnt vor der Abreise ein Blick in die Tariftabelle. Vor der Buchung eines Reisepaketes sollte geprüft werden, ob es auch im Urlaubsland gilt.

Mainz (dpa/tmn) - Innerhalb der Europäischen Union sind die Roamingkosten für Mobiltelefone mittlerweile überschaubar geregelt. Es gelten Einheitspreise und auch bei der Datennutzung gibt es eine Preisobergrenze. Doch wer seine Ostertage außerhalb der EU verbringen will - etwa in der Schweiz, der Türkei, einigen Balkanstaaten oder Nordafrika - sollte vor dem Abflug die möglichen Kosten überprüfen, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums können die Preise für Mobilfunk und Datenverkehr um ein Vielfaches höher sein als die gedeckelten Tarife innerhalb der EU. Je nach Urlaubsland lohnt es sich, einen Blick auf die Reise- oder Auslandspakete der Mobilfunkanbieter zu werfen. Sie beinhalten meist ein Kontingent aus Mobilfunkminuten, SMS und Datenverkehr zum Festpreis, garantieren feste Minutenpreise oder Datenpakete gegen Gebühr. Wichtig zu beachten: Vor der Buchung kontrollieren, ob das Urlaubsland wirklich im Paket enthalten ist.

Ein Sonderfall sind übrigens Flugzeuge und Schiffe. Hier gelten die Tarife der Fluglinien und Reedereien, da die Verbindungen über Satellitenfunk abgewickelt werden. Nach Angaben der Verbraucherschützer können beispielsweise auf Schiffen zwischen zwei und sieben Euro pro Gesprächsminute fällig werden. Deswegen sollten Reisende sich vor der Nutzung solcher Netze beim Reiseanbieter über die Preise informieren. Als Sicherheitsmaßnahme gegen ungewollt hohe Mobilfunkkosten hilft es, die automatische Netzwahl des Telefons zu deaktivieren, bevor man an Bord geht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Gefahren beim Online-Banking: Darauf müssen Sie achten
Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele gefährliche E-Mails mit Schadsoftware wie in Deutschland. Laut dem russischen Antivirus-Konzern Kaspersky war jede siebte …
Neue Gefahren beim Online-Banking: Darauf müssen Sie achten
IT-Experten warnen: Hacker-Attacken auf unsere Börsen
Die Tricks der Kriminellen im Internet werden immer raffinierter. Und sie bedrohen mittlerweile nicht nur einzelne Bankkunden, sondern Börsen, Zentralbanken – letztlich …
IT-Experten warnen: Hacker-Attacken auf unsere Börsen
Neues Volk und Modding-Tools für Civilization VI
Spieler von Civilization VI sollten die neuen Features kennen: Ein Update beschert Multiplayern nicht nur die Möglichkeit, in Teams zu spielen. Es gibt auch ein neuen …
Neues Volk und Modding-Tools für Civilization VI
Samsung will mit hochwertigem Tablet "Galaxy Tab S3" punkten
Samsung ist wie erwartet ohne sein neues Smartphone Galaxy S8 nach Barcelona zur Mobilfunkmesse MWC gekommen. Dafür will der südkoreanische Konzern in zwei anderen …
Samsung will mit hochwertigem Tablet "Galaxy Tab S3" punkten

Kommentare