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Ohne Trikot: Marta und Cristiano Ronaldo nehmen ihre Auszeichnungen entgegen.

Weltfußballer: Arroganter Narziss und einsame Spitzenspielerin

Der Weltfußballverband Fifa hat seinen besten Spieler gewählt. In diesem Jahr fällt die Wahl auf Cristiano Ronaldo und auf Marta - zum dritten Mal in Folge.

Er kommt aus Portugal, sie aus Brasilien, und beide erregen Aufsehen, wenn sie spielen. Cristiano Ronaldo (Manchester United) und Marta (Umea Ik, Schweden) sind am Montagabend von der Fifa zu den Weltfußballern des Jahres ernannt worden.

Marta nahm den Titel bereits zum dritten Mal in Folge entgegen. Experten sehen sie als beste Fußballerin - an ihre Leistung gelangt keine andere Spielerin. Sie ist schnell und stark. Cristiano Ronaldo ist berühmt, weil er mit beiden Füßen gleich stark schießt und ein Dribbelkünstler ist.

Am Tag vor der Preisverleihung spekulierten die Zeitungen - wer wirklich daneben lag, war die Süddeutsche Zeitung. Sie meinte, Lionel Messi (FC Barcelona) würde den Titel gewinnen - denn hinter den Auszeichnungen der vergangenen Jahre steht laut Süddeutsche ein Muster. Die damaligen Weltfußballer spielten zur Zeit ihrer Nominierung alle in den ersten Ligen Spaniens oder Italiens.

Ganz unerwartet kam der Preis für Ronaldo nicht. Bescheiden, wie er ist, soll er zur Gala gesagt haben, dass bei seinen Leistungen nur er für den Weltfußballer in Frage komme. Auch in seiner Wahlheimat England protzt der 23-Jährige - und ist den Briten zu selbstsüchtig, schreibt Süddeutsche in einem Porträt. Erst vor wenigen Tagen stand der Portugiese erneut in den Schlagzeilen, nachdem er seinen Ferrari bei einem Unfall zerlegte.

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