Der Rover - auch mit deutscher Technik zum Mars

- Mit dem hoch gereckten langen Hals, dem flachen Körper und den sechs Rädern erinnert diser Mars-Rover an eine riesige Gottesanbeterin. Fast listig blicken die Kameraaugen in die Ferne. Zwei dieser Roboterfahrzeuge schickt die Reise zum Mars. Die beiden Zwillings-Roboter sollen nach ihrer Landung im Januar 2004 den Roten Planeten mindestens drei Monate lang nach Wasser und Lebensspuren erforschen - mit Hilfe deutscher Technik.

<P>Beide Rover verfügen über eine eingebaute kleine Geologenwerkstatt. Dazu gehören eine Art High-Tech-Hammer, um Gesteinsbrocken zu zertrümmern, sowie ein von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz entwickelter MössbauerSpektrometer (MIMOS II) und ein Röntgen-Spektrometer aus einem Max-Planck-Labor. Das handteller-große "MIMOS II" kann mit Hilfe von Gamma-Strahlen Auskunft über die mineralogische Zusammensetzung des Gesteins geben.</P><P>Da die Rover mit einer Panoramakamera ausgestattet sind, können (sofern alles wie geplant klappt) Raumfahrtfans die Exkursionen durch die rote Marswüste im Fernsehen und Internet verfolgen.</P><P>Ein Rover soll im GusevKrater südlich des Mars-Äquators und der andere in der Meridiani-Ebene landen. NASA-Experten gestehen aber ein, dass der am 2. Juni gestartete europäische "Mars-Express" mit seinem bodenbohrenden "Beagle II" größere Chancen hat, frühere Lebensspuren zu finden. </P>

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