Die Rufnummer-Mitnahme beim Anbieterwechsel ist für Mobilfunkkunden grundsätzlich garantiert.

Rufnummer-Mitnahme ist garantiert

Wiesbaden - Entgegen den Aussagen der Mobilfunkanbieter gibt es einen Rechtsanspruch auf die Mitnahme der aktuellen Mobilfunknummer beim Vertragswechsel. Es gilt nur eine Regel zu beachten.

Wer seinen Mobilfunkanbieter wechseln möchte, hat einen Rechtsanspruch auf Mitnahme der alten Nummer. Bedingung ist allerdings, dass das sogenannte Rufnummernporting spätestens 31 Tage nach Vertragsende beim alten Anbieter beantragt wird, wie die Zeitschrift “Finanztest“ (Juni-Ausgabe) schreibt. Wird diese Frist nicht eingehalten, kann die Nummer erneut vergeben werden. Sollen auch andere Dienste wie der mobile Faxempfang weiter genutzt werden, müssen die Daten ebenfalls in einem entsprechenden Antrag angegeben werden.

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Prepaid-Kunden können ihre Telefonnummer dem Bericht zufolge nur dann reibungslos mitnehmen, wenn Name und Geburtsdatum bei der alten und der neuen Registrierung übereinstimmen. War das Prepaid-Handy allerdings ein Geschenk, sind die Daten beim Altanbieter womöglich nicht registriert. Besitzer müssen sich in diesem Fall darum kümmern, dass die SIM-Karte umgeschrieben wird. Umsonst ist die Rufnummer-Mitnahme aber nicht: Die Kosten belaufen sich in der Regel auf 30 Euro.

dapd

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