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Samsungs Smartphone Absatz lässt den Umsatz in Rekordhöhe steigen.

Samsung profitiert von Smartphone-Geschäft

Seoul - Samsung profitiert weiter vom boomenden Geschäft mit Smartphones. Der Absatz treibt Umsatz und Gewinn beim Elektronikkonzern an. Aber es gibt auch schlechte Nachrichten.

Der Smartphone-Boom spült weiter kräftig Geld in die Kassen des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung. Der inzwischen weltgrößte Handy-Hersteller und Marktführer bei Speicherchips und LCD-Fernsehern rehnet für das zweite Vierteljahr 2012 mit dem höchsten operativen Quartalsgewinn der Firmengeschichte. Wie Samsung in seinem Ergebnisausblick für die Monate April bis Juni am Freitag mitteilte, erhöhte sich der aus der normalen Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Gewinn im Jahresvergleich um 79 Prozent auf etwa 6,7 Billionen Won (rund 4,7 Milliarden Euro).

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Beim Umsatz ewartet Samsung einen Anstieg von 19 Prozent auf etwa 47 Billionen Won (33,3 Mrd Euro). Das konzernweite Wachstum fiel dabei geringer aus als von Marktexperten erwartet. Über das mögliche Nettoergebnis machte das Unternehmen zunächst keine Angaben.

Im ersten Quartal 2012 war der Überschuss mit 5,05 Billionen Won dank der Smartphone-Euphorie auf Rekordhöhe gestiegen. Dagegen wurde das Chip-Geschäft von sinkenden Preisen und Überkapazitäten belastet. Auch die Schuldenkrise in Europa, die sich in einigen Ländern auf den Verkauf von Konsumgütern wie Fernseher auswirkt, wird von Samsung mit Sorge verfolgt.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern profitiert der Konzern vor allem von der weiterhin ungebremsten Nachfrage nach Smartphones der Galaxy-Reihe, insbesondere des neuen Flaggschiffmodells Galaxy S3. Samsung setzte im zweiten Quartal schätzungsweise 49 Millionen Smartphones ab, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Das seien jedoch weniger als Analysten erwartet hätten. Es habe angesichts der kräftigen Nachfrage Lieferprobleme gegeben habe, hieß es.

Im Markt für Smartphones kämpft Samsung insbesondere mit Apple um die Vormachtstellung. Begleitet wird der Wettbewerb von einem Rechtsstreit um Patente und Designmuster, den beide Konzerne weltweit austragen. Zuletzt mussten die Südkoreaner ein gerichtliches Verkaufsverbot in den USA für das Smartphone Galaxy Nexus hinnehmen, das auf dem Betriebssystem Android läuft. Um das Verbot zu umgehen, plant der südkoreanische Hersteller ein Software-Update.

Nach Berechnungen der Marktforscher von Strategy Analytics hat Samsung im ersten Quartal 2012 insgesamt 93,5 Millionen Handys verkauft. Damit haben die Südkoreaner den Wettbewerber Nokia vom Spitzenplatz in der Branche nach 14 Jahren verdrängt.

dpa

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