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Klassisches Smartphone: Das S6 verfügt über ein 5,1 Zoll großes Display und einen umlaufendem Aluminiumrahmen. Foto: Till Simon Nagel

Samsungs Spitzenmodelle Galaxy S6 und S6 Edge

Barcelona (dpa/tmn) - Samsung reißt Preisschranken ein und bringt seine neuen Spitzenmodelle Galaxy S6 und S6 Edge für bis zu 1050 Euro auf den Markt. Die mit einer großen Show auf dem Mobile World Congress (2. bis 5. März) vorgestellten Spitzenmodelle sind ab dem 10. April in Deutschland verfügbar. Zu den größten Innovationen gehören der doppelt gebogene Bildschirm des S6 Edge und die Fähigkeit zum drahtlosen Aufladen per Induktion.

Beide Modelle sind mit nahezu identischer Hardware ausgestattet. Der Unterschied liegt in der äußeren Erscheinung. Während das S6 ein klassisches Smartphone mit 5,1 Zoll großem Bildschirm und umlaufendem Aluminiumrahmen ist, verfügt das S6 Edge über ein Display mit an beiden Seiten gebogenen Kanten - die sogenannten Edges. Sie ermöglichen Anzeigen, während das restliche Display inaktiv ist - Samsung demonstriert in Barcelona eine Weckerfunktion mit Uhr- und Nachrichtenanzeige auf dem dünnen Displayrand. Außerdem lassen sich an den Kanten etwa häufig genutzte Kontakte speichern, die per Fingerwisch aufgerufen werden können. Samsung hat ein Entwicklerpaket veröffentlicht, mit dem Anwendungsentwickler eigene Lösungen für die Kanten entwickeln können.

Preislich beginnt das Galaxy S6 mit 32 GB bei rund 700 Euro, die Spitzenvariante kostet 900 Euro. Für die Edge-Version werden jeweils rund 150 Euro mehr fällig - für das 126-GB-Modell müssen Kunden ohne Vertrag rund 1050 Euro zahlen. "Das Galaxy S6 Edge ist die Premium-Version", sagt Samsungs Marketing-Director Rory O'Neill. Es richtet sich an Nutzer, die gesteigerten Wert auf Design legen. Mit den neuen Spitzenmodellen setzt Samsung den bereits mit der A-Serie und dem Note 4 eingeschlagenen Kurs hin zu hochwertigerem Design und Materialien fort. Beide Geräte haben Aluminiumgehäuse und sind in mehreren Farben verfügbar, die je nach Lichteinfall variieren.

Im Inneren der Smartphones ist es noch einmal schneller, größer und hochauflösender geworden. Ein Achtkernprozessor, bis zu 128 Gigabyte (GB) Speicher, 3 GB Arbeitsspeicher, 16-Megapixel-Haupt- und 5-Megapixel-Frontkamera, dazu LTE, Fingerabdruck- und Pulssensor stecken in beiden Geräten. Erstmals sind die Batterien fest verbaut und verfügen ab Werk über die Möglichkeit zur drahtlosen Aufladung über die aktuellen Standards WPC und PMA, was sie kompatibel zu Qi-Ladegeräten macht. Statt auf Ersatzbatterien setzen die Koreaner nun auf besonders schnelle Ladung. 10 Minuten am Netzstecker sollen bis zu vier Stunden Gebrauch ermöglichen, die volle Ladung erreicht das Telefon nach Unternehmensangaben nach 85 Minuten am Kabel und 130 Minuten per Induktionsladung.

Auch die Samsung-eigene Touchwiz-Benutzeroberfläche des Android-Betriebssystems wurde überarbeitet. Sie präsentiert sich deutlich aufgeräumter, mit weniger Menüpunkten und Benachrichtigungen, dafür simpleren Symbolen und Text-Schaltflächen. Viele Optionen sind nun ohne lästiges Wischen über den Bildschirm erreichbar.

Mobile World Congress

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