Sander-Stiftung: 30 Jahre Kampf gegen Krebs

- Sie ist eine der größten deutschen Stiftungen, aber in der Öffentlichkeit nur wenig bekann: Viele junge Mediziner und Naturwissenschaftler sind durch die Wilhelm-Sander-Stiftung gefördert worden, die seit 30 Jahren hochqualifizierte Projekte der Medizinforschung sponsert, vor allem über Krebs.

150 Millionen Euro sind seitdem in rund 1400 Forschungsarbeiten geflossen, die meisten in bayerische Universitäten.<BR>Die Ludwig-Maximilians-Universität hat dabei einen Spitzenplatz mit rund 33 Millionen Fördergeldern errungen. Der Stiftung verdankt die LMU unter anderem das Labor für die Transplantation von Blutstammzellen.<BR><BR>An die Technische Universität München sind zehn Millionen geflossen, zuletzt 200 000 Euro allein an eim ein Projekt, das sich mit der Sensibilisierung von Blutzellen befasst. Erfolgreich gefördert wurde zudem die Suche nach Prognosefaktoren, die den Verlauf von bestimmten Krebsleiden transparent machen. Die Uni Erlangen hat 24 Millionen erhalten und ebenfalls eine Blutstammzelleneinheit aufgebaut. <BR><BR>Wilhelm Sander hatte sein Vermögen vor allem in der Wohnungswirtschaft gemacht. Der kinderlose Unternehemer starb 1973, da war in seinem Testament schon festgelegt, dass sein Vermögen in eine Stiftung eingebracht werden solle, die sich der Krankheitsbekämpfung widme. Das Jubiläum wird am 15. April, 10.30 Uhr in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in einem Festakt mit Wissenschaftsminister Thomas Goppel gewürdigt.

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