Saudi-Prinzessin prellt 17-Millionen-Euro-Zeche

Für 17 Millionen Euro war die saudische Prinzessin Maha al-Sudairi in Frankreich shoppen - ohne zu zahlen. Als die Gläubiger an die Tür klopften, beantragte die Frau diplomatische Immunität.

Die Gläubiger wollen ihr Geld: Prinzessin Maha al-Sudairi war für 15 Millionen Pfund (17 Mio. Euro) in Frankreich shoppen. Ihre Gläubiger idnorierte sie und schloss sich am Freitag in ihre 3000-Euro-pro-Nacht-Suite im George V Hotel in Paris ein.

Die Frau vom saudischen Innenminister Prinz Nayef bin Abdul Aziz soll allein im vergangenen Jahr Millionen Euro in der französischen Hauptstadt ausgegeben haben - für Designerkleidung, Schmuck und andere Luxusprodukte. Allein die Unterwäsche hat 70.000 Euro gekostet, schreibt die britische Zeitung Telegraph. Die wöchentliche Reinigung verschlang nochmal 35.000 Euro.

Jedes mal, wenn die Prinzessin mit ihrem Gefolge ein Geschäft betrat, händigte ein Repräsentant einen Zettel aus, auf dem stand, es werde später gezahlt. Doch irgendwann hörte die Prinzessin auf, ihre Rechnungen zu zahlen. Die Besitzer der Boutiquen und Designerläden sind vor Gericht gezogen, um ihr Geld einzufordern. Doch die Prinzessin beantragte diplomatische Immunität - dank dem Status ihres Ehemannes. Nur eine Kaufhauskette schaffte es, sich vor Gericht durchzusetzen und erstritt sich 150.000 Euro, schreibt die BBC.

30 Pariser Geschäfte verlangen rund 17 Millionen Euro von Prinzessin Maha - unter den Gläubigern ist auch das Hotel Crillon, in dem die Prinzessin übernachtete, bevor sie ins George V umzog. Das gehört ihrem Neffen Prinz Al Waleed, der ihr wohl keine Rechnungen schicken dürfte.

Rubriklistenbild: © Flickr/cc/Frugan

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schluss mit dem Geplärre: Smartphone-Klang verbessern
Ilmenau - Nicht selten schlummern ganze Musiksammlungen auf Smartphones. Doch Hi-Fi-Feeling kommt bei der Wiedergabe über die eingebauten Mini-Lautsprecher nicht …
Schluss mit dem Geplärre: Smartphone-Klang verbessern
Netz-Piraten schmuggeln Pornos auf YouTube
Musikvideos, Trailer, lustige Katzenclips - all das finden User bei YouTube. Pornos haben dort jedoch nichts verloren. Netz-Piraten sollen jetzt dennoch schmutzige …
Netz-Piraten schmuggeln Pornos auf YouTube
Facebook stellt unser Informations-Ökosystem auf den Kopf
Unterstützt der Papst Donald Trump? Bei Fake News lässt sich oft schwer nachvollziehen, wo sie eigentlich herkommen. Sie zu kennzeichnen, hält der Medienwissenschaftler …
Facebook stellt unser Informations-Ökosystem auf den Kopf
Zwei von drei Online-Käufern achten auf Produktbewertungen
Beim Online-Shopping lassen sich Produkte nicht ausprobieren. Viele setzen deshalb bei der Kaufentscheidung auf die Beurteilungen anderer Nutzer, zeigt eine Umfrage. …
Zwei von drei Online-Käufern achten auf Produktbewertungen

Kommentare