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Egal für was Sie einen Scanner brauchen, es gibt für jeden Einsatzzweck das richtige Gerät.

Papierloses Büro

Digitalisierung leicht gemacht: Scanner im Praxistest

Wer mit der Zettelwirtschaft Schluss machen und Rechnungen und Belege papierlos verwalten will, kommt um einen Scanner nicht herum. Auch Fotos und Dias lassen sich mit Scannern digital archivieren.

Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Scannern: Flachbettscanner sind vor allem zum Digitalisieren von Fotos die beste Wahl, Dokumentenscanner kommen dagegen mit Rechnungen und Belegen gut klar und können bis zu 50 Seiten in einem Rutsch scannen, die meisten sogar doppelseitig. Außerdem gibt es noch kleine, mobile Geräte, die sich nicht nur für den Einsatz unterwegs eignen, sondern auch für zuhause, wenn man nicht viel Platz auf dem Schreibtisch hat.

Der Vorteil von Flachbettscannern ist vor allem, dass sie eine hohe Auflösung liefern – wichtig beim Digitalisieren von Fotos. Auch Seiten aus Büchern kann man mit ihnen gut scannen, da sie wie bei einem Kopierer einfach auf die Glasfläche gelegt werden können. Außerdem sind Flachbettscanner sehr günstig zu haben: schon für unter 100 Euro bekommt man gute Modelle. Der Nachteil: man kann immer nur eine Seite scannen. Da wird das Scannen von vielen Vorlagen schnell zur Geduldsprobe.

Es gibt aber auch Flachbettscanner mit einem automatischen Dokumenteneinzug im Deckel. Diese Kombimodelle sind allerdings deutlich teurer. Mit unterschiedlichen Arten von Vorlagen kommen sie trotzdem nicht so gut zurecht wie reine Dokumentenscanner, die für diese Aufgabe spezialisiert sind. Selbst einen Stapel aus wild zusammengewürfelten Rechnungen, Tankstellenbelegen und Taxiquittungen lesen gute Dokumentenscanner klaglos ein. Dabei erkennen sie automatisch das Papierformat, scannen auch die Rückseite und sortieren leere Seiten eigenständig aus.

Am weitverbreitetsten unter den Scannern ist wohl der Flachbettscanner. Man legt die bedruckte Seite auf eine Glasauflage, schließt den Deckel und die Vorlage wird durch das Glas erfasst. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass man eine hohe Auflösung erhält, was vor allem beim Scannen von Fotos von Bedeutung ist. Ebenfalls können hier Seiten aus dicken Büchern problemlos eingescannt werden. Wenn man sich für einen Flachbettscanner entscheidet muss man allerdings auch damit leben, immer nur eine Seite nach der anderen zu scannen – für einen Stapel Papiere braucht man da Zeit und Nerven. Beim Scannen von Fotos liefern Dokumentenscanner ebenfalls gute Ergebnisse, an die fast perfekte Wiedergabe von guten Flachbettscannern kommen sie aber nicht heran. Der größte Nachteil von Dokumentenscannern: Sie sind ziemlich teuer – rund 400 Euro muss man für ein gutes Gerät veranschlagen.

Scanner im Praxistest

Die Tester von AllesBeste haben Flachbett-, Dokumenten-, Kombi- und mobile Scanner getestet und in jeder Kategorie einen Testsieger gekürt. Bestes Allround-Gerät ist der Scanjet Pro 2500f1 von HP, der beste Dokumentenscanner der Fujitsu ScanSnap iX500.

Welche Scanner für Fotos und den mobilen Einsatz am besten geeignet sind, lesen Sie im ausführlichen Testbericht von AllesBeste.

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