Schavan verteidigt Einfrieren des Bafög

- Berlin - Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat das Einfrieren der Bafög-Sätze für Studierende verteidigt. "Wünschenswert ist eine Erhöhung allemal, aber sie ist jetzt nicht verkraftbar", sagte Schavan am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin" mit Blick auf die geplante Haushaltskonsolidierung.

Studenten hätten jedoch inzwischen andere Möglichkeiten, ihre Hochschulausbildung zu finanzieren - zum Beispiel mit Studienkrediten zu günstigen Konditionen. Die angehenden Akademiker seien nach wie vor besser gestellt als etwa Auszubildende, betonte Schavan.

Das Bundeskabinett will heute Schavans Novelle zur Bundesausbildungsförderung (Bafög) beschließen. Diese sieht für 2007 erneut keine höheren Sätze vor, dafür aber Verbesserungen beispielsweise für studentische Mütter. Der Bafög-Beirat der Bundesregierung hält angesichts der Preis- und Mietkostenentwicklung in den vergangenen fünf Jahren eine Erhöhung um 10,3 Prozent für nötig. Zuletzt war das Bafög 2001 angehoben worden.

Die Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag, Ulla Burchardt (SPD), forderte in der "Berliner Zeitung" (Mittwoch) für 2008 eine deutlich höhere staatliche Ausbildungsförderung. Ein geförderter Student bekommt derzeit im Schnitt 372 Euro monatlich, der maximale Fördersatz liegt bei 585 Euro.

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