Ein Schnuppertag in Mikrotechnologie

- Ich will Mikrotechnologe werden", sagt Benedikt Gottinger. Der Zwölfjährige ist schon jetzt ein richtiger Könner. In einem Tag hat er einen Mini-Roboter gebaut und selbst programmiert. Den führte er stolz auf dem Kickoff- Meeting von "MunichMicronet", eines von bundesweit sechs Aus- und Weiterbildungsnetzwerken für die Zukunftstechnologie Mikrosystemtechnik vor.

<P>"Unter dem Thema "Mikrosysteme - Zwerge mit Riesenwirkung" machten 430 Schülerinnen und Schüler von Gymnasien einen Streifzug durch die High-Tech-Welt. Die Veranstalter, darunter unter anderen die TU München, die FH München und die Universität der Bundeswehr boten experimentelle Vorführungen und Ausstellungsmodelle rund um die technische Mikrowelt. "Ein Schwerpunkt der Arbeit von MunichMicronet liegt in der Motivation von Schülern, sich schon während der Schulzeit mit Fragen aus dem High-Tech-Bereich auseinander zu setzen", so Norbert Schwesinger vom Fachgebiet für mikrostrukturierte mechatronische Systeme der Technischen Universität und Sprecher von MunichMicronet. </P><P>Es sollen auch neue, effektive Studienmethoden entwickelt werden, die neben einer hochgradigen Qualifikation auch ein großes Maß an Erfahrungen für die Studierenden vermitteln. Die Weiterbildung auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik ist ein weiterer Schwerpunkt. "In Workshops sollen Experten der Mikrosystemtechnik sowie Lehrerinnen und Lehrer, die dann neueste wissenschaftliche Erkenntnisse an ihre Schüler weitergeben, gefördert werden", sagt Schwesinger. Die Veranstalter haben eine Reihe an Kursen für Schüler, Lehrer und Studenten geplant. Der erste Kurs für Lehrer und Studenten ist am 30. Juli an der Fachhochschule. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen und Kurs-Anmeldung gibt es im Internet unter www.munichmicronet.de.</P>

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