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Bei Porträts sorgen von hinten scheinende Sonnenstrahlen für eine Lichtkante - hier zum Beispiel gut an den Haaren zu sehen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Nur mit Blitz

Schöne Porträts mit der Sonne als Akzent

Fotos bei Gegenlicht sind tückisch. Man sieht oft nur dunkle Silhouetten vor mäßig hellem Hintergrund. Doch scheint etwa die Sonne von hinten, kann man sich das für Porträts zunutze machen.

München (dpa/tmn) - Sonnenstrahlen können bei Porträtfotos für Akzente sorgen. Scheinen sie von schräg hinten aus leicht erhöhter Position auf das Model, erzeugt das eine Lichtkante - die Person wird dadurch vom Hintergrund abgehoben und das Porträt wirkt plastischer, wie die Fachzeitschrift "ColorFoto" (Ausgabe 11/19) berichtet.

Bei solchem Gegenlicht muss das Model aber von vorne mit einem Blitz aufgehellt werden. Sonst erscheint die Silhouette zu dunkel.

Für die Ausrichtung des Blitzes raten die Experten: Er strahlt als Hauptlicht in der Regel schräg von vorne auf das Motiv, idealerweise von einer leicht erhöhten Position. Denn die Augen seien zum Beispiel durch Deckenleuchten oder die Sonne daran gewöhnt, dass es von oben leuchtet. Wenn die Lichtquelle von unten kommt, führt das zu einen Schattenwurf, der für unsere Sehgewohnheiten unnatürlich wirkt.

Ein weiterer Rat: Zunächst die Belichtung der Kamera auf den Hintergrund einstellen und erst im Anschluss durch das Blitzlicht ergänzen. Ebenfalls zu bedenken: Ist die Verschlusszeit zu langsam, könnte der Hintergrund durch die Sonne überstrahlt werden.

Doch zur Anwendung kurzer Verschlusszeiten, etwa 1/3200 Sekunde, müssten Blitz und Kamera diese Highspeed-Synchronisation unterstützen, heißt es in dem Artikel. Sei ein Blitz etwa nur für Synchronzeiten von 1/250 Sekunde ausgelegt, sei er für Gegenlichtporträts nicht geeignet.

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