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Geschosse aus dem All: Am Himmel sehen Meteoriten schön aus, doch auf der Erde können sie großen Schaden anrichten.

Schüler von Meteorit getroffen - die ganze Welt berichtet

Gerrit Blank ist über Nacht berühmt geworden. Auf der ganzen Welt berichten Zeitungen über den 14-jährigen Schüler aus Essen, der von einem Splitter aus dem All verbrannt wurde.

Die Chance, diesen Vorfall zu überleben, steht eins zu einer Million. Gerrit Blank aus Essen hat seine Chance genutzt - und die ganze Welt reißt sich um die Geschichte.

Bekannt geworden war der Fall durch das Nachrichtenportal des Ruhrgebiets, DerWesten, danach berichtete die Bild-Zeitung. Bald schrieben alle deutschsprachigen Zeitungen über die Attacke aus dem All. Die Geschichte schwappte über die Landesgrenzen, nach Großbritannien und in die Türkei. Sogar ein australisches Nachrichtenmagazin schreibt über Gerrit Blank, der sich derzeit von seiner Verletzung erholt.

Der 14-jährige Schüler aus Essen war am 5. Juni auf dem Schulweg, als er einen weißen Lichtkegel am Himmel sah, der direkt auf ihn zusteuerte. Dann spürte er einen Schmerz an der Hand und hörte einen lauten Knall, wie bei einem Donner. „Meine Ohren haben noch Stunden danach geklingelt“, beschreibt der Schüler.

Die glühende Kugel, groß wie eine Erbse, war in den Asphalt eingeschlagen und hatte ein 30 Zentimeter großes Loch in den Boden gerissen. Meteoriten, die auf die Erde stürzen, können Geschwindigkeiten bis zu 260.000 km/h erreichen - es gibt nur einen bekannten Fall, wo ein Mensch von einem Meteoriten getroffen wurde und das überlebt hat.

Gerrit Blank hatte unglaubliches Glück, den Vorfall so glimpflich zu überstehen. Nur eine mehrere Zentimeter lange Wunde an seiner Hand erinnert an den Vorfall. Und natürlich die kleine Kugel - über das glühende Gestein hatte Gerrit Blank Eistee gegossen. Dann nahm er das Geschoss mit, um es zu untersuchen.

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