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Google greift viele Daten ab. Aber sie können sich davor schützen.

Nützliche Hinweise vom Experten

So schützen sich Google-Nutzer besser

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München - Google greift viele persönliche Daten ab. Das ist nichts Neues. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich besser schützen können und auch wie Datendiebe abgewehrt werden können.

Mal eben schnell einen Post abgesetzt oder die Mails gecheckt: Wer Google-Dienste nutzt, der verrät unter Umständen seinen Aufenthaltsort oder wie lange er Urlaub macht. So macht man es Kriminellen leicht. Auch wer überall dasselbe Passwort und dieselbe E-Mail-Adresse benutzt, läuft Gefahr, dass auf seine Kosten eingekauft wird oder Spam-Mails an die Freunde verschickt werden.

Deshalb bietet Stiftung Warentest einige hilfreiche Tipps an, wie man diese Gefahren minimieren kann. Auch wenn man seine Privatsphäre besser schützen will, gibt es zahlreiche Ratschläge. Es fängt schon bei den richtigen Benutzereinstellungen an. Diese verhindern, dass der Google-Kunde alles über sich verrät. Zudem ist die Zwei-Schritt-Authentifizierung für ein Benutzerkonto besonders sicher: Dabei muss zusätzlich zum Passwort auch ein Code eingegeben werden, der von Google per SMS, Anruf oder App zugesandt wird. Damit erschwert man Datendieben den Zugriff, wenn sie das Passwort geknackt haben.

Ebenso können Nutzer Such- und Standortverläufe verbergen und Daten anonymisieren. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, den eigenen Browser besser gegen Datensammler abzusichern. Des Weiteren existieren noch weitere Suchmaschinen neben Google. Einige Anbieter versprechen, keine Nutzerdaten zu sammeln - so beispielsweise DuckDuckGo, Metager oder Startpage.

Ein weiterer Tipp ist, unterschiedliche Passwörter zu nutzen und diese regelmäßig zu wechseln. Hierbei gibt es einiges zu beachten: Mindestens zehn Zeichen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen verwenden. Allerdings braucht man dafür oftmals Eselsbrücken. Am einfachsten ist es, die Anfangsbuchstaben eines Satzes zu nehmen und dazwischen Zahlen und Sonderzeichen schreiben.

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