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Möchte erneut ein afrikanisches Kind adoptieren: Popstar Madonna.

Kind ja, schwanger nein: Madonna und Co setzen auf Adoptionen

Mit ihrem Plan, erneut ein Kind zu adoptieren, stößt Madonna auf Kritik. Dabei ist der Familienzuwachs auf Bestellung bei Promis längst üblich.

Wieder eine Adoption, wieder ein Kind aus Malawi: Popsängerin Madonna reiste am Wochenende in das afrikanische Land, um bei den Behörden die Adoption eines vierjährigen Mädchens zu beantragen. Die 50-Jährige hatte bereits 2007 den damals dreijährigen David zu sich genommen.

Wie Spiegel Online berichtet, ist die Großmutter der kleinen Mercy mit Madonnas Plänen jedoch nicht einverstanden: Sie kündigte Widerstand an – wenn nötig auch vor Gericht.

Bild.de zeigt ein Foto von der Vierjährigen und ihrer Großmutter.

Als weiteres Problem auf dem Weg zum Familienzuwachs könnte sich Madonnas Lebenswandel entpuppen: Die afrikanischen Behörden sollen sich kritisch über die Affären der Popsängerin geäußert haben. Als allein stehende und geschiedene Frau darf Madonna laut malawischem Recht eigentlich kein Kind adoptieren. Britische Wohltätigkeitsorganisationen befürchten nun, dass aufgrund ihrer Bekanntheit Gesetze gebrochen werden.

Familienzuwachs ganz ohne Schwangerschaft und dazu noch die Gewissheit, einem Kind aus armen Verhältnissen ein neues Leben zu ermöglichen - das liegt in Hollywood schon länger im Trend: Die Vorzeige-Großfamilie von Angelina Jolie und Pitt bringt es inzwischen auf drei adoptierte und drei leibliche Kinder. Herkunft: Kambodscha, Äthiopien und Vietnam.

Weitere Beispiele sind Schauspielerin Meg Ryan mit ihrer Adoptivtochter aus China und Nicole Kidman, die - damals noch zusammen mit Tom Cruise - die Kinder Isabella und Connor bei sich aufnahm.

Auch deutsche Prominente haben immer wieder mit Adoptionen für Schlagzeilen gesorgt: Tennisspieler Michael Stich und seine damalige Frau Jessica Stockman nahmen ein indisches Mädchen zu sich, Patrick Lindner holte den kleinen Daniel aus einem russischen Waisenhaus und auch Altbundeskanzler Gerhard Schröder und Ehefrau Doris nahmen zwei russische Kinder in ihre Familie auf. Weitere Promi-Adoptiveltern aus Deutschland listet sueddeutsche.de auf, darunter die Moderatoren Günther Jauch und Thomas Gottschalk sowie der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel.

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