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Die chinesische Regierung rückt von ihren Plänen ab, einen umstrittenen Internet-Filter zur Pflicht für jeden Computer im Land zu machen.

China rückt von Plänen für Internet-Filter ab

Peking - Die chinesische Regierung rückt von ihren Plänen ab, einen umstrittenen Internet-Filter zur Pflicht für jeden Computer im Land zu machen.

Auf Computern an öffentlichen Plätzen, Internet-Cafés und in Schulen werde die Filtersoftware weiter installiert, sagte der chinesische Industrie-Minister Li Yizhong der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag, wie Zeit online berichtet. Private Nutzer dürften in China dagegen vorerst frei entscheiden, ob sie die als “Grünen Damm“ bezeichnete Software auf ihren Rechnern installieren wollen.

Zur Kontrolle des weltweiten Datennetzes war in China zuvor geplant, dass kein Computer im Land mehr genutzt und vertrieben werden sollte, der nicht mit der entsprechenden Filtersoftware ausgestattet ist. Die Pläne waren auch international auf Kritik gestoßen. Während es offiziell hieß, dass der Filter die Nutzer vor allem vor Gewaltdarstellungen und pornografischen Inhalten schützen solle, hatten Kritiker in den Plänen ein Instrument gesehen, um politische Internet-Zensur auszuüben.

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