Beim Internet-Einkauf bleibt das Misstrauen

Frankfurt/Main - Die deutschen Internetnutzer stehen dem Online-Shopping auch weiterhin mit großem Misstrauen gegenüber.

Mehr als die Hälfte befürchtet, dass persönliche Daten, die sie beim Kauf angeben müssen, missbraucht werden könnten, wie aus der aktuelle W3B-Studiedes Marktforschungsinstituts Fittkau und Maaßhervorgeht. Zudem sind zwei Drittel der Meinung, dass ihre Daten von Firmen zu Werbezwecken missbraucht werden. Nicht einmal jeder Zehnte geht davon aus, dass die Datenschutzbestimmungen befolgt werden.

Die Datenschutzbedenken bleiben damit weiter ein ernsthaftes Problem für das Online-Shopping. Die Sorgen sind dabei bei denen besonders groß, die schon lange im Internet unterwegs sind. Unter ihnen äußerten 59 Prozent Datenschutzbedenken, unter den Internet-Neulingen waren es nur 46 Prozent. Die Angst, dass Daten zu Werbezwecken an andere Unternehmen weitergeleitet werden, liegt der Umfrage zufolge mit deutlichem Abstand auf Platz eins der Bedenken beim Online-Shopping.

Es folgen schlechte Möglichkeiten der Qualitätsbewertung (45 Prozent) sowie unsicherer Zahlungsverkehr (43 Prozent). Für die WWW-Benutzer-Analyse W3B wurden im April und Mai 121.233 deutschsprachige Internet-Nutzer zu aktuellen Online-Themen befragt. 

ap

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