+
STOPP - heißt es für über 100 Ampeln in London. In einem sechswöchigen Test will die Stadt testen, ob sich fehlende Signalschaltung auf das Sicherheitsverhalten der Verkehrsteilnehmer auswirkt.

London: Ampeln aus für mehr Verkehrssicherheit

London - Die spinnen, die Engländer. Um die Sicherheit im Londoner Straßenverkehr zu erhöhen, sollen über 100 der 400 Ampeln in der Stadt abgeschaltet werden.

Verkehrschaos, darauf werden sich viele Londoner einstellen müssen. Englische Verkehrsexperten stellten jetzt fest, dass Autofahrer vorsichtiger und aufmerksamer fahren, wenn es keine Signalschaltung gibt. Deshalb hat sich die Stadt London  jetzt dazu entschlossen, diese These in der britischen Hauptstadt zu testen.

Schon Anfang September berichtete sogar die New York Times über die Pläne der Briten. Neu ist die Idee nicht. Niederländer und Belgier verzichten schon seit vielen Jahren auf Ampelschaltungen. Die Bürger stehen dem sehr positiv gegenüber. Viele glauben, dass der Verkehr fließender werden wird und sich alle diziplinieren. Auf Express & Echo, einem Blatt aus Exeter, gab es viele Befürworter für diesen Versuch.

Sechs Wochen lang wird der erste Test dauern. Passieren kann nichts, überall an den Ampeln werden Videokameras das Verhalten der Passanten und Autofahrer filmen. Ob es nach der Testphase weitergeht und andere Städte nachziehen, kann noch nicht gesagt werden. Sobald die Videos ausgewertet sind, wird die Stadt London ihre Entscheidung bekannt geben. Gute Fahrt!

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Apple hat eingeräumt, dass es mit Tastaturen der neueren Macbook-Laptops Probleme gibt. Das US-amerikanische Technologieunternehmen reagiert mit kostenloser Reparatur.
Apple räumt Probleme mit Macbook-Tastaturen ein - kostenfreie Reparatur angeboten
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
Die Kamera-Autos von Google sind wieder auf den Straßen in Deutschland unterwegs - allerdings nicht, um ihr Bild-Material für den Online-Dienst Street View zu verwenden.
Google schickt in Deutschland wieder Kamera-Autos auf die Straßen - das ist der Grund
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
YouTube und Instagram verschärfen ihren Konkurrenzkampf um Anbieter von Videoinhalten. Bei der Google-Videoplattform werden sie künftig auch Geld mit kostenpflichtigen …
YouTube erlaubt Abo-Gebühren und Verkauf von Fanartikeln
Google bringt eigene Podcast-App für Android
Podcasts erreichen immer mehr Zuhörer. Google schließt sich mit einer eigenen Android-App dem Boom an und will mit der Empfehlung von Inhalten auf Basis der …
Google bringt eigene Podcast-App für Android

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.