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Das Internet als U-Bahn-Plan.

U-Bahn-Plan fürs Web

Zur besseren Orientierung im Internet gibt es die "Web Trend Map". Sie zeigt relevante Internetseiten und setzt sie durch Farbe und Form in Beziehung zueinander.

Das Internet als U-Bahn-Plan: Was sich mancher Nutzer wünscht, gibt es jetzt. Die "Web Trend Map" der Agentur Information Architects (iA) hat relevante Websites in den U-Bahn-Plan von Tokio übersetzt. Zum vierten Mal haben sie die Karte erstellt.

333 relevante Seiten sind über 13 U-Bahnlinien erreichbar. Doch nicht nur das: An der Größe, der Breite und der Höhe der einzelnen Stationen ist abzulesen, welche Relevanz sie haben. Auch die Lage der Stationen sagt etwas über die Website aus: Liegt eine Haltestelle innerhalb der Mainline, ist es eine eher klassische Internetseite. Liegt außerhalb der Mainline, ist sie nur marginal interessant, schreiben die Ersteller iA. Und hier geht's zur zoombaren Karte.

Dem Zufall wurde bei diesem Projekt nichts überlassen. Ganz gezielt liegen gewisse Portale auch in bestimmten Stadtteilen Tokios. Twitter beispielswesie liegt dieses Jahr in Shibuya, dort herrscht der größte Trubel der Stadt. Außerdem haben die Bahnlinien Namen, die dem Nutzer verraten, um welche Kategorie von Website es sich handelt. Google beispielsweise liegt auf der Filter Line, Youtube bevölkert die Broadcasting Line und Apple ist auf der Creativity Line zu finden.

Außerdem sind auch 111 Menschen aufgelistet, die das Internet derzeit beeinflussen. Das sind unter anderen natürlich Carol Bartz von Yahoo, Google-Gründer Sergey Brin, Steve Jobs (trotz seines Rücktritts) und Tim O'Reilly.

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