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Mit mehr Arbeitsspeicher kann die Leistung des Notebooks spürbar gesteigert werden. Aber nicht jedes Gerät lässt sich auch aufrüsten. Foto: Andrea Warnecke

Selber basteln: Notebook zum Topmodell aufrüsten

Wer nicht zum teuren Top-Modell eines Notebooks greifen will, kann auch die Basisversion kaufen und selbst den Speicher aufrüsten. Das kostet nur ein wenig Recherchearbeit und spart im Optimalfall bares Geld. Aber Achtung: Nicht jedes Notebook ist aufrüstbar.

München (dpa/tmn) - Es muss nicht immer das Topmodell sein. Auch günstigere Notebooks lassen sich mit schnellen SSD-Chipspeichern und mehr Arbeitsspeicher für vergleichsweise wenig Geld beschleunigen.

Besonders der Austausch der Festplatte gegen eine schnelle SSD führt zu einer spürbaren Leistungssteigerung, berichtet die Zeitschrift "PC Magazin" (Ausgabe 8/2015). Damit das in der Praxis auch funktioniert, sollte beim Kauf ein Gerät gewählt werden, das sich auch tatsächlich aufrüsten lässt.

Bei einigen Modellen, darunter die meisten Ultrabooks und Apples MacBooks, lässt sich im Nachhinein nämlich keine neue Hardware mehr einbauen. Ihre Speicherchips sind in der Regel fest mit der Hauptplatine verlötet. Sind allerdings austauschbare Speicherriegel und 2,5-Zoll-Festplatten verbaut, kann das Basteln beginnen.

Aktuell gibt es drei verschiedene Variationen von SSD-Speichern für Notebooks: die 2,5-Zoll-Version mit SATA-III-Schnittstelle, die schlankere mSATA-SSD (sie hat momentan noch eine geringere maximale Speicherkapazität von rund einem Gigabyte) und die von der Form an einen Kaugummistreifen erinnernden m.2.SSDs mit SATA-III- oder PCIe-Schnittstelle. Welches Modell gewählt wird, hängt vom vorhandenen Platz und den im Rechner verbauten Anschlüssen ab. Im Zweifel hilft ein Blick ins Handbuch oder auf die Herstellerwebseite.

Bei der Wahl der richtigen Arbeitsspeichermodule muss zunächst ermittelt werden, welches Modell verbaut ist. Das geht über das Handbuch oder einen Blick ins Gehäuseinnere. Auf den Webseiten der Speicherhersteller kann man recherchieren, ob ein bestimmter Chip auch in das eigene Gerät passt.

Vor einem Garantieverlust durch das Öffnen von Wartungsklappen oder Gehäuseboden muss man in der Regel laut "PC Magazin" keine Angst haben. Arbeiten wie der Austausch von Festplatte oder Arbeitsspeicher sind in der Regel von den Garantiebedingungen abgedeckt. Wer sich unsicher ist, sollte vor dem Griff zum Schraubenzieher die Garantiebedingungen oder das Handbuch studieren.

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