Shuttle-Flüge in sechs bis neun Monaten wieder möglich

- Washington - Die unabhängige Kommission zur Untersuchung der "Columbia"-Katastrophe vom 1. Februar erwartet, dass die NASA ihre Shuttle-Flüge in sechs bis neun Monaten wieder aufnehmen kann. Die während der Ermittlungen erarbeiteten Verbesserungsempfehlungen seien nicht so schwierig, als dass man sie nicht innerhalb dieser Zeitspanne verwirklichen könne, sagte der Leiter der Ermittlungen, Admiral Harold Gehman, am Dienstag (Ortszeit) in Washington.

<P>Gehman erklärte, bei den Untersuchungen nach dem "Columbia"-Absturz habe sich herauskristallisiert, dass der Aufprall von beim Start abgefallenem Isolierschaum auf den linken Shuttle-Flügel die wahrscheinlichste Unglücksursache gewesen sei. Die genaue Wortwahl in diesem Punkt im Abschluss-Untersuchungsbericht stehe aber noch nicht fest.</P><P>Die Veröffentlichung des Reports wird für Ende Juli erwartet. Gehman zufolge wird die Kommission darin vier "Kernaktionen" empfehlen. So sollten Wege gefunden werden, die Gefahr einer Absprengung von Stücken der Isolierung "zu verhindern oder zu verringern". Außerdem sollten Maßnahmen zum Schutz der Shuttle vor Schäden durch Kollisionen mit derartigen Teilen und Weltraummüll ergriffen werden. Ferner müssten die Astronauten an Bord in die Lage versetzt werden, etwaige Schäden zu inspizieren und zu reparieren. Es müsse zudem nach Möglichkeiten gesucht werden, die "Überlebensfähigkeit" für die Besatzungen in Notfällen zu verbessern.</P>

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