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Eine Sicherheitslücke hat Twitter-Nutzer verunsichert.

Sicherheitslücke bei Twitter verunsichert Nutzer

Berlin - Eine Sicherheitslücke bei Twitter hat die Nutzer verunsichert. In einzelnen Fällen führten in Kurzmitteilungen eingebundene Internet-Links zu einer Porno-Website in Japan

Das berichtet die Sicherheitsfirma Sophos. Die Sicherheitslücke betraf eine Funktion der Skriptsprache JavaScript, die als “onmouseover“ bezeichnet wird. Dabei wird im Internet-Browser schon dann eine Aktion ausgelöst, wenn ein Nutzer die Maus über einen bestimmten Bereich führt.

Zahlreiche Tweets zeigten daraufhin nur wirren JavaScript-Code an. Die Bewegung mit der Maus reichte aus, um selbst einen infizierten Tweet loszuschicken. Zum Teil wurde beim Aufrufen von twitter.com im Web auch die übliche Ansicht der Mitteilungen blockiert. Sophos äußerte die Hoffnung, dass die Betreiber von twitter.com die Sicherheitslücke so schnell wie möglich schließen.

Das Problem ließ sich eingrenzen, wenn man den Dienst nicht im Browser, sondern mit einem der zahlreichen Twitter-Programme wie TweetDeck aufruft.

dpa

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