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Bei dem jüngsten Datendiebstahl wurden 18 Millionen Email-Konten geknackt.

Machen Sie den Sicherheitstest

Wurde auch Ihr Email-Passwort geklaut? 

Bonn - Nach dem jüngsten riesigen Datendiebstahl können User auf einer Webseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik testen, ob sie zu den Betroffenen gehören.

Die großen E-Mail-Anbieter wie die Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de sollen ihre Kunden direkt informieren, sofern sie betroffen sind, teilte die Behörde mit. Das BSI habe den Unternehmen dafür die entsprechenden Adressen zur Verfügung gestellt. Damit seien 70 Prozent der Betroffenen abgedeckt.

Den verbleibenden Nutzern, die einen Mail-Zugang bei einem anderen Dienstleister haben, rät die Behörde dringend, über einen am Montag ins Netz gestellten Sicherheitstest zu prüfen, ob ihre Adressen unter den gestohlenen Daten ist.

Hier geht's zum Sicherheitstest des BSI

Durch die direkten Kontakte der Provider zu den Kunden will das BSI dieses Mal den Ansturm auf die eigene Sicherheitsseite deutlich verringern. In einem ähnlichen Fall im Januar waren die Server der Behörde mehrfach unter der Last der Anfragen zusammengebrochen.

So machen Sie Ihr Passwort sicher

So machen Sie Ihr Passwort sicher

Bei den gestohlenen Daten soll es sich auch um Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken und Online-Shop handeln. Die Staatsanwaltschaft Verden war im Zuge von Ermittlungsverfahren auf einen Datendiebstahl von 18 Millionen E-Mail-Adressen samt Passwörtern gestoßen. Davon gehörten etwa drei Millionen Nutzern aus Deutschland. Nach ersten Erkenntnissen sollen einzelne Adressen bereits aktiv ausgenutzt werden. Das BSI rät Betroffenen, ihren Rechner zu bereinigen und die Passwörter zu ändern.

dpa

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