Sieben haben den ersten TUM-Master in Chemie

- "Wesentlicher Vorteil des Master-Abschlusses in Chemie ist, dass er anders als das klassische Diplom in anderen Ländern Europas problemlos akzeptiert wird", erklärt Prof. Johannes Buchner, Dekan der Fakultät für Chemie der Technischen Universität München (TUM).

<P>Die ersten sieben Absolventen der TUM haben den Master-Abschluss in Chemie jetzt in der Tasche. Während des Studiums entschlossen sich, statt mit dem Diplom mit dem neu angebotenen Master abzuschließen. </P><P>Die TUM ist die erste bayerische Hochschule, die den Titel "Master of Science" in Chemie vergibt. "Nach einem international vergleichbaren Punktesystem rechnen wir Leistungen an, die Master-Studierende während eines Auslandsaufenthaltes erbringen", so der Dekan. Außerdem spezialisieren sich Absolventen des Master-Studiums Chemie an der TUM stärker: Anders als beim Diplom, bei dem vier Hauptfächer festgelegt sind, wählen sie ein Hauptfach (einen Schwerpunkt wie etwa Organische Chemie) und ein Vertiefungsfach (etwa Bauchemie).</P><P>Seit 2001 bietet die TUM in Chemie neben dem Diplomstudium einen Bachelor- und einen Master-Studiengang an. "Ein sechssemestriges Bachelor-Studium dient in Chemie oft als Ausgangsbasis", erklärt Peter Lemmen, Professor für Organische Chemie. "Die meisten Bachelor-Absolventen streben dann einen Master- Abschluss an." </P><P>Dabei können sie zwischen sämtlichen Master-Studiengängen wählen: neben Chemie etwa Bioinformatik, Medizintechnik oder Biochemie. Lemmen sieht aber noch Akzeptanzprobleme: "Einen qualifizierten Job in der Industrie erhalten mehr als 90 Prozent aller Chemiker jedoch erst mit einem Doktortitel." </P><P>Alle sieben Absolventen des Master-Studiengangs Chemie haben sich deshalb auch entschieden, noch den Doktor zu machen.</P>

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