Signale wandern von Nerven zu Chips

- Zwei Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft erhalten in diesem Jahr den Forschungspreis der Philip-Morris-Stiftung: Der Biophysiker Peter Fromherz (61) vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried im Landkreis München und der Astrophysiker Karl Menten (46) vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie.

<P>Der mit insgesamt 100 000 Euro dotierte Preis geht außerdem an die Biophysikerin Petra Schwille (35) von der Technischen Universität Dresden und den Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen (46) von der Universität Freiburg. Peter Fromherz befasst sich mit der Verbindung von Nervenzellen und Computerchips. Großes Aufsehen hat die erste gelungene Überbrückung der Barrieren zwischen lebender Zelle und Technik erregt. </P><P>Der Wissenschaftler koppelte Nervenzellen gezielt mit Transistoren von Halbleiterchips, so dass elektrische Signale - und damit Informationen - aus den Nerven in die Chips und zurück fließen. In der Neurologie eröffnet dies neue Möglichkeiten für die Entwicklung computergesteuerter Prothesen. Fromherz erhofft sich aber auch Anstöße für eine philosophische Diskussion über Gehirn und Computer. Der Philip-Morris-Forschungspreis wird am 26. Mai in München verliehen. Die drei anderen Forschungsprojekte befassen sich mit den Spuren der ältesten Sterne des Universums, dem Zusammenspiel winziger Proteine in lebenden Zellen und den finanziellen Lasten für kommende Generationen. </P>

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