Silent Hill: Shattered Memories - Unser erster Eindruck

München - Konami hat in München einen ersten Blick auf den neuen Ableger der Silent Hill-Reihe "Shattered Memories" gewährt: Sehen Sie unser Test-Video von der Präsentation des mit Spannung erwarteten Games.

Zurück in die Vergangenheit: Das neue "Silent Hill" (erscheint nur für Nintendo Wii, Sony PSP und Playstation 2) ist ein Remake des ersten Teils der Reihe aus dem Jahr 1999. Wie in der Horror-Legende auf der guten alten Playstation One besucht der Spieler als Harry Mason mit seiner Tochter Cheryl die Kleinstadt Silent Hill. Auf dem Weg dorthin haben beide bekanntlich einen Autounfall und Harry verliert das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, ist Cheryl verschwunden. So weit, so bekannt. Aber im Gegensatz zum Original landet Harry dieses Mal in der Praxis eines Psychiaters.

Die Gespräche mit dem Seelenklempner sind ein wichtiges Element in "Shattered Memories": Sie sollen Harry helfen, sein Gedächtnis zurückkzugewinnen. Das Gameplay verläuft als Rückblick auf dessen Erlebnisse im Höllen-Städtchen.

Screenshots aus Silent Hill "Shatterd Memories"

Silent Hill: Shattered Memories

Gleich zu Anfang darf man beim Psycho-Doc auf einem Fragebogen beantworten, ob man auf Rollenspiele beim Sex steht oder seinen Partner schon mal betrogen hat. Was natürlich absolut unerlässliche Informationen sind, wenn man die Wahrheit über einen verfluchten Ort erfahren will...

Der größte Unterschied zum Ur-Silent-Hill von 1999: Schickte Harry Mason im ersten Teil der Reihe die hochaggressiven Mutanten noch mit dem Samurai-Schwert zurück in die Hölle, so nimmt er im Remake die Beine in die Hand. Denn der eneue Silent-Hill-Ableger kommt völlig ohne Waffen aus. "Das verstärkt die Psychothriller-Atmosphäre des Spiels", verrät Stefanie Ollesch vom Hersteller Konami. Außerdem beschert der Gewaltverzicht dem Spiel so ganz nebenbei die verkaufsfördernde Altersfreigabe ab 16 Jahren.

Wie Bill Kaulitz im Mädcheninternat

Trotz der ständigen Rennerei schmeißen sich einem die Mutanten derart aufdringlich an den Hals, dass man sich zuweilen vorkommt wie Bill Kaulitz in der 8. Klasse eines Mädcheninternats. Was also tun? In solchen Fällen kommt nun die Wii-Fernbediung zum Einsatz: Um einen Höllen-Freak abzuwerfen, wird diese ähnlich heftig geschüttelt wie ein Calippo-Eis, auf dem sich im Sommer eine Wespe niedergelassen hat.

Außerdem fungiert der Controller wahlweise als brennende Fackel, mit der man die lichtscheuen Monster verjagt, als Taschenlampe für dunkle Ecken oder als Mobiltelefon, über das man mit anderen Charakteren kommuniziert. Witzig: Der Anrufer quasselt dabei direkt aus der Wii-Fernbedienung.

Bemerkenswert: In Sachen Horror-Atmosphäre haben sich die Entwickler abermals ins Zeug gelegt: Von einem Moment auf den anderen erstarrt die Welt um den Spieler in Eis und ein Haufen Höllen-Freaks greift an. Adrenalin-Ausstöße en masse sind vorprogrammiert! Für Wii-Verhältnisse fällt die Grafik zudem äußerst gelungen aus.

Bei der Vorstellung in München hat "Silent Hill: Shattered Memories" einen hervorragenden ersten Eindruck hinterlassen. Das Spiel erscheint in Deutschland am 15. Februar. Ein ausführlicher Test folgt.

fro

Rubriklistenbild: © Konami

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