+
Bing ist mit großem Abstand die Nummer zwei unter den Suchmaschinen in Deutschland.

Von Bing bis Quant

Das sind die besten Alternativen zu Google 

  • schließen

München - Wer etwas wissen will, fragt Google. Aber die Suchmaschine ist nicht die einzige Informationsquelle im Netz. Ein Überblick über Google-Alternativen, die auch Datenschutz unterstützen.

Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 2,8 Billionen Suchanfragen bei Google gestellt. Damit ist Google die Suchmaschine Nummer eins unter den Nutzern. In Deutschland besitzt Google einen Marktanteil von 91,2 Prozent. Das Verb „googeln“ sogar schon in den Duden geschafft. Es steht für „mit Google im Internet suchen“ und „recherchieren“. Doch es muss für Recherchen im Netz nicht immer Google sein. Ein Überblick über alternative Suchmaschinen im Netz.

Alternativen zu Google: Bing

Bing ist mit großem Abstand die Nummer zwei unter den Suchmaschinen in Deutschland.

Weit abgeschlagen, aber dennoch der bekannteste Konkurrent von Google ist die Suchplattform Bing. Deutschlandweit hat das Portal von Microsoft einen Marktanteil 4,1 Prozent. Wer übrigens über die Yahoo-Suche im Netz stöbert nutzt Bing unwissentlich mit, denn 2009 haben sich Microsoft und Yahoo zu einer Suchallianz zusammen geschlossen. Dadurch kann sich Bing in den USA immerhin mit einem Marktanteil von zusammengerechnet knapp 20 Prozent behaupten.

Alternativen zu Google: DuckDuckGo

DuckDuckGo wirbt mit dem Slogan „Die Suchmaschine, die Sie nicht verfolgt“.

Mit dem Slogan „Die Suchmaschine, die Sie nicht verfolgt“ wirbt die Suchplattform DuckDuckGo. Anders als Google oder Bing sammelt die Suchmaschine keine persönlichen Daten und IP-Adressen, wenn die Suche benutzt wird. Personalisierte Werbung gibt es auf der Seite somit auch nicht. Zudem wird die Suche nicht nur von Servern und Algorithmen gesteuert. Eine Community-Gruppe von Nutzern arbeitet ständig an der Verbesserung der Suchergebnisse. Finanziert wird die Suchmaschine über Anzeigen, die sich anders als bei Google, lediglich nach eingegebenen Suchbegriffen richten. 

Alternativen zu Google: Startpage

Datenschutz kann auch bei Suchmaschinen groß geschrieben werden. Startpage geht dabei schon in die richtige Richtung.

Startpagebietet seinen Nutzern die Möglichkeit, beim Suchen völlig anonym zu bleiben. Die dahinter stehende Suchmaschine Ixquick macht dies durch einen Proxy-Service möglich. Besucht der Nutzer eine Seite der Suchergebnisse, wird nicht die IP-Adresse des Nutzers, sondern von Ixquick dem entsprechenden Seitenbetreiber angezeigt. Startpage wirbt daher auch mit dem Slogan „Die diskreteste Suchmaschine der Welt“. StartPage finanziert sich ähnlich wie DuckDukGo, über anzeigen, allerdings ohne auf persönliche Daten zurückzugreifen und bietet somit eine Alternative zu Google, bei der vor allem der Datenschutz im Vordergrund steht.

Alternativen zu Google: MetaGer

MetaGer ist eine deutsche Metasuchmaschine, die an der Universität Hannover entwickelt wurde. Die eingegebenen Suchwörter werden gleichzeitig in 20 bis 30 Suchmaschinen gesucht. Anschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und präsentiert, dabei stehen jedoch nicht die meistgeklicktesten Ergebnisse an erster Stelle. Anders als Google arbeitet die Suchmaschine MetaGer nicht gewinn- und profitorientiert. Finanziert wird die Metasuchmaschine über einen gemeinnützigen Verein und Spenden. Bei MetaGer werden keine IP-Adressen gespeichert und es werden keine Cookies, Tracking-Pixel oder ähnliche Tracking-Technologien verwendet. 

Alternativen zu Google: Qwant

„Das Prinzip von Qwant basiert auf zwei Prinzipien: kein Nutzertracking und keine Filterblase“, so stellt sich die europäische Suchmaschine vor. Wer auf Datenschutz setzt und diesen kontrollieren möchte, ist bei Qwant an der richtigen Adresse. Die Suchmaschine achtet auf den Schutz persönlicher Daten, die Anonymisierung der Suchanfragen und die Neutralität der Suchergebnisse. Qwant unterteilt ähnlich wie Google die Suchergebnisse in verschiedene Kategorien wie Internet, Nachrichten, Social oder Bilder. Das französisch-deutsche Start-Up wird unter anderem von der Europäischen Investitionsbank mit 25 Millionen Euro gefördert.

Alternativen zu Google: WolframAlpha

Die Suchmaschine WolframAlpha ist eine eher mathematisch und physikalisch spezialisierte Suchmaschine. Dort lassen sich durch spezielle Suchbefehle physikalische Formen und sozio-ökonomische Daten für verschiedene Länder suchen. WolframAlpha sammelt zwar persönliche Daten und IP-Adressen, verkauft diese aber nach eigenen Angaben nicht an Dritte weiter. Die Daten werden jedoch zu eigenen Zwecken, wie der Verbesserung der persönlichen Suchergebnisse genutzt. 

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bose-Kopfhörer unterstützt Google Assistant
Auch Kopfhörer werden immer smarter. Das beweist ein neues Modell von Bose. An der linken Hörmuschel befindet sich eine Taste, die den Griff zum Smartphone überflüssig …
Bose-Kopfhörer unterstützt Google Assistant
Trippelschritt vor dem großen Sprung: Das iPhone 8 im Test
Die neue iPhone-Generation ist in den Läden angekommen. Der Hype darum hält sich in Grenzen, obwohl Apple mit dem iPhone 8 einige interessante Verbesserungen umgesetzt …
Trippelschritt vor dem großen Sprung: Das iPhone 8 im Test
Tabs in Chrome stummschalten
Wenn eine Webseite aufdringliche Musik spielt oder Werbevideos aufpoppen, können Chrome-Benutzer einfach den Sound abstellen. Das geht sogar ohne Ad-Blocker.
Tabs in Chrome stummschalten
Elefantastisch: Reden wie ein Dickhäuter
Elefanten kommunizieren durch Bewegung ihres Rüssels und mit Lauten. Jetzt gibt es eine Art "Übersetzungsservice", der menschliche Sprache in Elefantensprache übersetzt.
Elefantastisch: Reden wie ein Dickhäuter

Kommentare