+
Mollers Skycar könnte in Serie gehen, wenn er die Lizenzen dafür bekommt.

Skycar - Ein Auto, das fliegt und fährt

Viele Menschen träumen davon, im Stau einfach abzuheben und davonzufliegen. Das könnte bald Wirklichkeit werden.

Es klingt wie ein Science-Fiction-Film: Ein Auto kann auf der Straße fahren und wie ein Hubschrauber abheben und davon fliegen. Ein Amerikaner hat das Skycar entwickelt.

Paul Mollers Gefährt ist knallrot, hat 40 Jahre Entwicklung hinter sich und 200 Millionen Dollar verschlungen, weiß RTL. In dem Fernsehbeitrag wird Moller als Ausnahmewissenschaftler beschrieben, der schon mit 27 Jahren eine Professur bekam. Die Testflüge sind erfolgreich und die Behörden müssen das Skycar nur noch zulassen. Sein Erfinder erhofft sich den Einsatz seiner Entwicklung nicht nur durch liquide Privatleute, sondern auch durch Polizei und Rettungsdienste. In einem Werbevideo zeigt Moller, wie er sich das vorstellt. In einem Interview erzählt er von seiner Vision.

Doch Moller ist nicht der Erste, der sich mit fliegenden Autos beschäftigt. Das Wissensmagazin PM schreibt, bereits 1917 habe es den Versuch gegeben, ein Auto zum Fliegen zu bringen. Es hob allerdings nie ab. PM zeigt sich ohnehin sehr skeptisch gegenüber fliegenden Autos: Sie seien für die Straße übermotorisiert und für die Luft zu kraftlos. Die Versicherung müsse exorbitant hoch sein, vermutet PM.

Im Januar startete die Skycar Expedition 2009, ein Rennen mit einem anderen Modell eines fliegenden Autos von London nach Timbuktu. Der Spiegel berichtet von dem Abenteuer. Das Auto fährt mit Biosprit und einem Luftgebläsemotor, zum Fliegen spannt es einen Nylonschirm auf, gibt Gas und hebt ab. Mollers Auto hat allerdings die größere Reichweite. Es kann 1200 Kilometer fliegen, während das umweltbewusste Mobil nur 400 Kilometer weit fliegen kann mit einer Ladung Sprit.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Whatsapp-Ortungs-Funktion: So sieht man, wo die Freunde gerade sind
München - Eine neue Testversion von WhatsApp ermöglicht es, seine Freunde in Echtzeit zu Orten. Kommt das Update bald auch nach Deutschland? 
Whatsapp-Ortungs-Funktion: So sieht man, wo die Freunde gerade sind
Knapp jeder Zweite hat Gesundheits-Apps auf dem Smartphone
Unser Leben wird immer mehr über das Smartphone geregelt und kontrolliert. Von Nachrichten-Apps bis hin zur Scanner-App. Gesundheits-Applikationen liegen ebenfalls stark …
Knapp jeder Zweite hat Gesundheits-Apps auf dem Smartphone
Handy mit Karten- oder Netzsperre lohnt sich häufig nicht
Es gibt sie noch immer: Netlock- oder SIM-Lock-Sperren für Smartphones. Die Geräte sind dafür günstiger als ohne Sperre. Dennoch zahlen Nutzer unterm Strich meist drauf.
Handy mit Karten- oder Netzsperre lohnt sich häufig nicht
Standort-Dienste ohne Position nutzen - so geht's
Viele Windows-Apps fragen die aktuelle Position ab - und reagieren entsprechend. Wer den aktuellen Standort nicht verraten will, kann auch eine Standardposition …
Standort-Dienste ohne Position nutzen - so geht's

Kommentare