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Offline-Tracking im Supermarkt: Die meisten Verbraucher wollen beim Einkauf nicht über WLAN- oder Bluetooth-Verbindung verfolgt werden. Foto: Armin Weigel/dpa

Auf Schritt und Tritt

Smartphone-Tracking beim Einkaufen lehnen die meisten ab

Einkauf-Tracking funktioniert nicht nur im Internet. Wer einen Supermarkt betritt, kann durch das Smartphone ebenfalls verfolgt werden. Doch das kommt bei den Verbrauchern überhaupt nicht gut an.

Berlin (dpa/tmn) - Die meisten Menschen wollen beim Einkaufen nicht auf Schritt und Tritt zu Werbezwecken überwacht werden. Laut einer Forsa-Studie lehnen es 54 Prozent der Volljährigen ab, im Geschäft über die WLAN- oder Bluetooth-Verbindung ihres Smartphones identifiziert und verfolgt zu werden.

Als generell akzeptabel betrachtet dieses sogenannte Offline-Tracking knapp jeder Zehnte (9 Prozent). Ein gutes Drittel (34 Prozent) hält Offline-Tracking nur unter Umständen für akzeptabel. Aus dieser Gruppe sagen wiederum gut zwei Drittel (68 Prozent), dass ihre Daten erst genutzt werden dürften, wenn sie dem ausdrücklich zugestimmt haben. Für die Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) waren im April 1002 Menschen ab 18 Jahren befragt worden.

Offline-Tracking ermöglicht es Händlern nicht nur, den Weg von Kunden durchs Geschäft und damit Verweildauer oder auch Interessen nachzuvollziehen. Die Bewegungen lassen sich auch mit Smartphone-Informationen verknüpfen und etwa für gezielte Werbung nutzen. Dazu können etwa die Werbeidentifikationsnummern von Smartphones oder die in vielen Apps integrierten Werbemodule herangezogen werden.

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