Smartphones helfen jungen Krebskranken

- Der Azubi Jochen Rudolf ist an Blutkrebs erkrankt. Gerade hat er seinen zweiten Therapiezyklus erfolgreich überstanden. Wenn der Jugendliche unterwegs ist, hat er seine Krankheitsdaten in der Tasche: Ein Smartphone, einen Minicomputer mit integriertem Handy und Kamera, ermöglicht ihm den Kontakt zur Klinik, zu seiner Familie und den Freunden.

<P>Die mobile Kommunikation wird als ein neuer Weg der Nachsorge und Selbstorganisation im Forschungsprojekt "OnkoConnect" erprobt, das vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der TUM unter Leitung von Professor Helmut Krcmar betreut wird. Partner bei OnkoConnect ist Professor Andreas Kulozik mit der Abteilung für Hämatologie und Onkologie der Uni-Kinderklinik Heidelberg.<BR><BR>Für die Dauer von drei Monaten wird im Projekt OnkoConnect die vernetzte, mobile Kommunikation auf ihre Praxistauglichkeit an 24 krebs- und mukoviszidose-kranken Jugendlichen, deren Eltern und den Ärzten erprobt. Ein Ziel: die umfangreichen und komplizierten Termin- und Datenverwaltung der Patienten sollen vereinfacht werden. E-Mail, Instant Messaging und SMS verschaffen den Jugendlichen schnell und spontan Kontakt mit Freunden oder anderen Kranken. Auch die Kommunikation zwischen Patient und Klinik oder Hausarzt wird verbessert, weil sämtliche wichtigen Werte und Befunde wie z.B. Blutwerte sowie ein selbst geführtes Schmerztagebuch auf dem Computer gespeichert - und damit überall verfügbar sind.<BR><BR>Internet: www.onko-kids.de.</P>

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