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Das Honor 9 kommt zum Preis von rund 430 Euro mit Doppelkamera und ähnlicher Hardware wie das Huawei P10. Foto: Honor/dpa-tmn

Neues aus der Technikwelt

Smartphones mit Doppelkamera und räumlicher Erfassung

Neue Handys mit wegweisender Technik: Huawei bringt mit dem Honor 9 einen günstigen Androiden mit Doppelkamera auf den Markt. Das Asus ZenFone AR bietet erweiterte Realität mit Google Tango und Daydream. Außerdem gibt es smarte Leuchtmittel für Siri und Alexa.

Honor 9 kommt mit Doppelkamera zum Kampfpreis

Das Honor 9 ist ein Android-Smartphone mit Doppelkamera und leistungsstarker Hardware. Technisch ist es weitgehend mit dem Huawei P10 identisch, jedoch gibt es keine Leica-Technik in der Kamera und ein leicht verändertes Design. Mit einem Kaufpreis von 430 Euro ist das 5,5 Zoll große Honor 9 aber deutlich billiger als das Huawei-Spitzenmodell für rund 600 Euro. Verbaut sind ein Achtkernprozessor, 64 Gigabyte (GB) Speicher und 4 GB Arbeitsspeicher. Durch die zwei Kameras (12 und 20 Megapixel) sind zahlreiche Fotoeffekte wie ein Porträtmodus oder Aufnahmen bei wenig Licht möglich. Videos filmt das aus Aluminium und Glas gefertigte Gerät in 4K.

Smartphone für virtuelle und erweiterte Realität

Das Asus ZenFone AR ist nicht nur ein recht leistungsstark ausgestattetes Android-Smartphone mit 5,7 Zoll großem WQHD-Display (2560 zu 1440 Pixel). Mit ihm lässt sich auch Googles VR-Plattform Daydream für 360-Grad-Videos oder virtuelle Realität nutzen. Außerdem ist mit der TriCam ein System zur räumlichen Erfassung integriert. Die Kombination aus Kamera, Bewegungsverfolgung und Infraroterfassung erlaubt etwa das Vermessen von Räumen oder die Anzeige von digitalen Inhalten in Bildern. Zum Beispiel können mit dem ZenFone AR digitale Bilder von Möbeln im eigenen Wohnzimmer virtuell platziert werden. Dazu setzt Asus auf Googles Tango-Plattform für erweiterte Realität, die noch viele weitere Anwendungen zulässt. Das ZenFon AR mit bis zu 256 Gigabyte Speicher, 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher gibt es für rund 900 Euro im Handel.

Siri und Alexa können smarte Glühbirnen steuern

In einem vernetzten Heim können Sprachassistenten einiges steuern - unter anderem das Licht. Dafür gibt es spezielle Glühbirnen von mehreren Herstellern. Sowohl TP-Link als auch Ledvance haben neue Leuchtmittel vorgestellt. Die TP-Link-Geräte LB100, LB110, LB120 und LB130 lassen sich mit Amazons Alexa steuern und beginnen bei Preisen von knapp 30 Euro. Apples Sprachassistentin Siri kann die Osram Smart+ Classic A60 Birne von Ledvance regulieren. Nach Angaben des Herstellers lässt sich das Leuchtmittel in wenigen Schritten in die Apple Home App einbinden. Die Lampe ist ab 1. September erhältlich und soll unter 50 Euro kosten.

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