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Facebook startete einen neuen Versuch die SMS wieder zu integrieren.

Neuer Versuch

SMS-Funktion bei Facebook-App - aber nicht bei allen Geräten

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München - Snapchat, Whats App und Co. haben die SMS bereits seit Längerem abgelöst, dennoch gibt es sie noch. Durch Facebook soll die Kurznachricht jetzt ihr Comeback feiern.

Facebook gibt der SMS noch einmal eine Chance, denn ab sofort erweitert das soziale Netzwerk seinen eigene Messenger um die Fähigkeit, Kurznachrichten zu empfangen und zu verschicken. Allerdings ist die Integration der SMS in den Facebook Messenger nichts Neues, denn bereits im Jahr 2012 wurde die Funktion eingeführt, aber wegen geringer Nutzung 2013 wieder eingestellt. 

Laut der Internetseite-''Androidpit'' sei vorerst die SMS-Funktion nur für die Andorid-Version zugänglich, außerdem spielt der Mobilfunkanbieter eine weitere entscheidende Rolle. Bisher unterstützt nicht jeder Anbieter die Facebook-SMS-Funktion, die über den Punkt ''Einstellungen'' aktiviert werden kann und sich somit nicht automatisch aktiviert. Laut dem Online-Magazin: ''t3n - digital pioneers'' sei ständiges hin und her switchen zwischen Messanger und SMS vermieden worden, indem der Dienst in die eigene App integriert wurde. Dass die SMS-Kommunikation nahtlos in den Messenger integriert wurde, ist natürlich kein Zufall, denn somit gelingt es dem sozialen Netzwerk Dreh- und Angelpunkt zu sein.

Um besser differenzieren zu können, wird die Farbe Lila zum Symbol der Kurznachricht und hebt sich somit farblich vom Facebook-Messanger ab. Dieser wird weiterhin durch seine ursprüngliche Farbe ''blau'' gekennzeichnet. Der Facebook-Hilfebereich weißt darauf hin, dass von dem Großkonzern selbst keine Gebühren für die Neuerung anfallen, allerdings gilt dies nicht von Seitens der Mobilfunkanbieter, denn hier fallen die üblichen Gebühren für das Senden und Empfangen von Kurznachrichten an.

Bereits jetzt wird in Online-Foren wild diskutiert, ob sich das soziale Netzwerk somit Wege und Mittel erschleicht, um Nachrichten der User mit lesen zu können. Denn die eigene Handynummer muss angegeben werden, um den Dienst nutzen zu können, allerdings kann vom User eingestellt werden, für wen die Handynummer ersichtlich sein soll.

Es bleibt also ab zu warten, ob der zweite Anlauf ein eine erfolgreiche Integration der SMS wird.

Alina Schimansky

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