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Die Kurzmitteilungen auf 140 Zeichen erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

Trotz Boom von Smartphone-Apps

Die SMS ist noch lange nicht tot

Berlin - Sie wurde schon tot gesagt, zeigt sich aber äußerst vital: die SMS. In diesem Jahr würden voraussichtlich rund 63 Milliarden SMS verschickt, sechs Prozent mehr als 2012

Dies sagte der Branchenverband Bitkom in Berlin am Mittwoch voraus. Im vergangenen Jahr wurden demnach fast acht Prozent mehr Handy-Kurzmitteilungen verschickt als im Vorjahr - insgesamt mehr als 59 Milliarden.

In den vergangenen Jahren seien viele Anwendungen für SMS hinzugekommen, erklärte Bitkom die steigende Nutzung, etwa Benachrichtigungen über Flugverspätungen, den Parkscheinkauf oder die mobile Transaktionsnummer (TAN) für das Onlinebanking. Jeder Deutsche verschicke im Schnitt 740 SMS pro Jahr - 1999 waren es erst 44.

Die neuen Messenger-Dienste für Smartphones verdrängten die SMS bislang nicht, sondern seien als neue Nutzungsform hinzugekommen, erklärte der Verband. Klassische SMS und ihre Multimedia-Nachfolger würden noch einige Zeit nebeneinander existieren, schätzt der Bitkom.

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Jugendliche allerdings, ergab kürzlich eine Umfrage, sehen in der SMS mehrheitlich kein wichtiges Medium mehr. Für den mobilen Kontakt zu Freunden nutzen die meisten das Smartphone-Programm WhatsApp. Miniprogramme wie WhatsApp verschicken ganz kostenlos, gegen eine geringe jährliche Grundgebühr oder für eine Einmalzahlung Kurznachrichten, Fotos und teils auch Sprachnachrichten und Videos. Wie die SMS funktionieren viele dieser Dienste auch einfach mit der Telefonnummer.

Die SMS funktioniert laut Bitkom seit etwa 1994 auf jedem Handy. Ihre wirtschaftliche Bedeutung lässt aber nach - viele Mobilfunkkunden haben eine SMS-Flatrate, und fast 70 Prozent der SMS werden kostenlos netzintern versendet.

afp

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