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Per Gesichtserkennung legt die App auf Wunsch Filter über das echte Gesicht des Nutzers. 

Filter mit asiatischen Gesichtern

Rassismusvorwürfe gegen Snapchat

Der Messaging-Dienst Snapchat sorgt für Empörung. Der Grund: Eine Funktion, mit der Nutzer ihr Gesicht "asiatisch" aussehen lassen können. Das Unternehmen hat derweil auf die Vorwürfe reagiert. 

Eine Fotoanwendung, mit der sich klischeehafte asiatische Gesichtszüge über ein Bild legen ließen, hat dem Messengerdienst Snapchat einen Sturm der Empörung beschert. Der Fotofilter ermöglichte es Nutzern, über ihre Aufnahme ein breites Comic-Gesicht mit schräg gestellten Augen und einem übertriebenen Grinsen zu legen. Es folgte eine Welle der Empörung im Internet; viele Nutzer bezeichneten die Anwendung als rassistisch und beleidigend. 

Snapchat-Filter sorgte schon einmal für Ärger

Das Unternehmen zog den am Dienstag veröffentlichten Fotofilter rasch zurück. Zugleich erklärte Snapchat, die Anwendung sei als spielerische Interpretation japanischer Anime-Zeichentrickfiguren gedacht gewesen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Messengerdienst Rassismusvorwürfe auf sich zieht. 

Zuvor hatte es bereits ähnliche Empörung über einen an den Reggae-Musiker Bob Marley angelehnten Fotofilter gegeben. Dabei konnten Nutzer abgelichtete Menschen mit Rastalocken und dunklerer Hautfarbe sowie veränderten Gesichtszügen ausstatten. 

Snapchat ist insbesondere bei jungen Leuten beliebt. Der Dienst löscht verschickte Nachrichten, Videos und Fotos innerhalb weniger Sekunden, sobald der Empfänger sie angeschaut hat. Das Unternehmen schätzt seine weltweite Nutzerzahl auf mehr als 100 Millionen.

AFP

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