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So erkennen Sie Fake News und Social Bots

München - Ein paar einfache Fragen können helfen, den Großteil der Fake News, also der gefälschten Meldungen, die im Internet kursieren, zu enttarnen.

Ein paar einfache Fragen können helfen, den Großteil der Fake News, also der gefälschten Meldungen, die im Internet kursieren, zu enttarnen. Die wichtigste Frage: Ist die Geschichte realistisch? Danach: Welche Quelle gibt die Meldung an? Meldungen ohne Quelle sind mit Vorsicht zu genießen, sicherer sind zwei unabhängige Quellen für eine Meldung, wie es auch Journalisten praktizieren. Auch auf die Webseite hinter der Meldung sollte man achten: Ist sie als seriös bekannt? 

Auf Twitter hilft oftmals schon ein erster Blick auf das Profil, um Social Bots erkennen zu können: Hat der Nutzer ein eigenes Foto und eine glaubwürdige Biografie hochgeladen? Bots haben zudem normalerweise deutlich weniger Follower als die Accounts, denen sie folgen. Dafür aber eine sehr hohe Zahl an Tweets, wovon nur wenig Kommunikation mit anderen Nutzern ist. 

Auch Programmekönnen gegen Bots helfen: Die Universität von Indiana hat eine Webseite online gestellt, die angibt, wie wahrscheinlich ein Twitternutzer ein Bot ist: www.truthy.indiana.edu/botornot/ Allerdings funktioniert der Test am verlässlichsten mit englischsprachigen Accounts – auf die wurde er trainiert. Twitter selbst schätzt in seinem letzten Quartalsbericht, dass fünf Prozent aller aktiven Nutzer Bots sind. Was wenig klingt, entspricht allerdings bei über 300 Millionen aktiven Nutzern pro Monat immer noch 15 Millionen Bots. 

Benedict Witzenberger

Rubriklistenbild: © dpa

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