+
Wer den richtigen Anbieter zum Musikstreaming finden will, sollte auch einen Blick ins Kleingedruckte werfen. Foto: Monique Wüstenhagen

So finden User den richtigen Musikstreaming-Anbieter

Mit Apple gibt es demnächst einen weiteren Anbieter für Musikstreaming in Deutschland. Wer auf der Suche nach dem richtigen Dienst ist, sollte sich vorher gut informieren. Zwischen den Anbietern gibt es einige Unterschiede.

Berlin (dpa/tmn) - Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland hören nach Zahlen des IT-Verbandes Bitkom bereits Musik über Streamingdienste. Ende Juni kommt nun auch Apple zu den bereits am Markt etablierten Anbietern hinzu. Wer auf die Suche nach dem richtigen Anbieter geht, sollte diese drei Tipps beachten:

Der Tarif: Rund 10 Euro kostet Musikstreaming im Schnitt pro Monat für das volle Angebot. Einige Anbieter haben auch günstigere Tarife, dann fehlen allerdings manche Funktionen. Kostenlose Angebote, die sich über Werbung finanzieren, gibt es ebenfalls - aber nicht bei allen Anbietern. Wer mit mehreren Personen hören will, sollte darauf achten, ob es beim gewünschten Anbieter Familientarife und simultanes Streaming mit mehreren Geräten gibt.

Offlinemodus: 20 bis 30 Millionen Songs haben fast alle Anbieter im Katalog. Aber man ist ja nicht immer im heimischen Netzwerk mit unbegrenztem Download eingewählt. Wer unterwegs Musik hören will, ohne das knappe monatliche Datenvolumen aufzubrauchen, sollte einen Anbieter mit Offlinefunktion wählen. Dann können Songs auf dem Smartphone gespeichert werden. Diese Option gibt es im Gratismodus nicht.

Ins Kleingedruckte schauen: 2014 beklagte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nach einer Untersuchung schwere Mängel in den Geschäftsbedingungen (AGB) vieler Streaming-Anbieter, auch bei Musik. Wichtige Details, die man vor Abschluss eines Abos kennen sollte, sind die Kündigungsbedingungen und ob sich der Anbieter selbst erlaubt, Preise und Angebot einfach so zu ändern.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Facebook Messenger erhält Autoplay-Werbung
Facebooks bislang werbefreier und kostenloser Messenger wird künftig automatisch startende Videoclips abspielen - zwischen den Nachrichten von Freunden und Bekannten. …
Facebook Messenger erhält Autoplay-Werbung
Anzahl der Tinder-Matches explodiert - Der Grund ist keine Überraschung
Besonders junge Leute nutzen die Dating-App Tinder um schnell mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Während der WM 2018 explodieren die Zahlen der …
Anzahl der Tinder-Matches explodiert - Der Grund ist keine Überraschung
Googles Android Messages bekommt Web-Dienst
Viele Messenger-Dienste können auf mehreren Plattformen genutzt werden. Web-Dienste ermöglichen es, Nachrichten nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf dem PC zu …
Googles Android Messages bekommt Web-Dienst
"Pokémon Go" erhält Tauschmodus und Trainer-Freundschaften
Als "Pokémon Go" vor zwei Jahren erschien, tummelten sich mancherorts unzählige Monsterjäger auf den Straßen. Dabei dürfte die ein oder andere Freundschaft entstanden …
"Pokémon Go" erhält Tauschmodus und Trainer-Freundschaften

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.